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Deutscher Bundestag - Archiv

Mehr Bahnfahrer durch neue ICE-Strecken

Verkehr und digitale Infrastruktur/Antwort - 18.02.2019 (hib 175/2019)

Berlin: (hib/HAU) Nach Auskunft der Deutschen Bahn AG (DB AG) sind im Jahr 2018 4,9 Millionen Reisende auf Strecken des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit Nr. 8.1 (VDE Nr.8.1) (Berlin - München) im Fernverkehr der DB AG gefahren. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/7577) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/7247). Dies entspräche einer Steigerung von 2,5 Millionen Fahrgästen gegenüber dem Vorjahr auf der vergleichbaren Verbindung via Jena und damit einer prozentualen Steigerung um 104 Prozent, heißt es in der Antwort. Über die Verbindungen zwischen Frankfurt und Berlin (VDE Nr.8.2) - sowohl über Braunschweig als auch über Erfurt - seien im Jahr 2018 8,9 Millionen Fahrgäste in Zügen der DB Fernverkehr gefahren. „Hier konnte im Vergleich zum Jahr 2015 vor der Inbetriebnahme der VDE 8.2 eine Steigerung um 1,6 Millionen Reisende (22 Prozent) erzielt werden“, schreibt die Regierung.

Bereits ein Jahr nach Inbetriebnahme des VDE 8.1 habe die DB Fernverkehr AG im Dezember 2018 ihr Angebot auf der Strecke durch zusätzliche Züge zwischen Berlin und München und erste internationale Züge zwischen Berlin und Wien „deutlich ausgeweitet“, heißt es in der Antwort weiter. Hinzu kämen zusätzliche Sitzplätze in den bestehenden Zügen durch den Einsatz des ICE 4, so dass seit Dezember 2018 den Fahrgästen insgesamt knapp 20 Prozent mehr Sitzplatzkapazitäten zur Verfügung stünden. Mittel- und langfristig werde die DB Fernverkehr AG das Angebot entsprechend der Nachfrageentwicklung weiter ausbauen, kündigt die Bundesregierung an.

Weiter heißt es in der Antwort, mit der Inbetriebnahme des VDE 8.1 sei die systematische Bedienung der Städte Naumburg(Saale), Jena, Saalfeld und Lichtenfels entlang der alten Route mit ICE-Zügen im Stunden- beziehungsweise Zwei-Stunden-Takt entfallen. Über eine Neuordnung des Nahverkehrssystems im Dezember 2017 seien die größten Städte im Saaletal und in Oberfranken jedoch auf direktem Weg mit den nächstgelegenen ICE-Knoten in Halle, Leipzig, Erfurt und Bamberg verbunden. Die Anschlüsse in diesen Bahnhöfen seien auf den ICE-Fahrplan optimiert worden, „so dass sich in der Regel nur kurze Wartezeiten ergeben“, heißt es in der Vorlage.