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Deutscher Bundestag - Archiv

AfD will Trainer besser bezahlen

Sport/Antrag - 04.04.2019 (hib 371/2019)

Berlin: (hib/HAU) Die AfD-Fraktion setzt sich für eine bessere Bezahlung von Trainern im Leistungssport ein. In dem dazu vorgelegten Antrag (19/8989), der am Donnerstag auf der Tagesordnung des Bundestages steht, wird gefordert, in den Richtlinien des Bundesministeriums des Innern (BMI) über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Bundessportfachverbänden, wo die aktuell gültigen Höchstbeträge für die jährliche Bruttovergütung aufgeführt sind, folgende Ergänzung vorzunehmen: „Diese Höchstwerte für die jährlichen Bruttobezüge werden jährlich angepasst. Die Anpassung entspricht der genauen prozentualen Veränderung der Diäten der Abgeordneten des Deutschen Bundestages des jeweils vorangegangenen Jahres.“

Wie die AfD-Fraktion in ihrem Antrag schreibt, könne Sport neben Kunst, Kultur und Wissenschaft einen wichtigen Beitrag zur Verständigung und Kooperation auf internationaler Ebene leisten. Dazu gehöre auch die angemessene Vergütung des Leistungssportpersonals. Viele Trainer, selbst im Spitzensport-Bereich, arbeiteten aber schlecht abgesichert - oft mit Jahres- oder Honorarverträgen. In den BMI-Richtlinien sei die Höhe der Vergütung auf ein bestimmtes Maximum je Funktion und Verantwortung begrenzt, heißt es in dem Antrag weiter. „Dies ist an sich richtig und sinnvoll“, urteilen die Abgeordneten. Leider würden diese Höchstbeträge aber nicht - anders als bei Bundestagsabgeordneten - automatisch dynamisiert, wird kritisiert.

In den letzten Jahren sei nach langen Pausen jeweils eine Erhöhung durchgeführt worden, „ohne dass dies zwingend erfolgen muss oder die Erhöhung transparenten nachvollziehbaren Kriterien folgt“, schreibt die AfD-Fraktion. Oft sei es vom Zufall abhängig, ob eine Erhöhung der Maximalbeträge gerade politisch opportun erscheine oder eben nicht. Die letzte Anpassung stamme aus dem Jahr 2015.

Die Nichtanpassung könne, aufgrund der nicht ausreichenden Bezahlung, zur Abwanderung von Trainern ins Ausland führen, warnen die Parlamentarier. Ein „Wissenstransfer zur sportlichen Konkurrenz“ sollte aus ihrer Sicht aber verhindert werden. Ebenso werde durch die Nichtanpassung der Höchstbeträge die Möglichkeit eingeschränkt, dass erfolgreiche Trainer aus dem Ausland nach Deutschland geholt werden können, heißt es in dem Antrag.