+++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++

+++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++

Direkt zum Hauptinhalt springen Direkt zum Hauptmenü springen

Deutscher Bundestag - Archiv

Erinnerung an deutsche Diktaturen

Kultur und Medien/Antrag - 05.04.2019 (hib 374/2019)

Berlin: (hib/AW) Die Koalitionsfraktionen wollen die Wissensvermittlung für Jugendliche über die Wirkung und Folgen von Diktatur und Gewaltherrschaft stärken. In einem gemeinsamen Antrag (19/8942) fordern die CDU/CSU- und die SPD-Fraktion die Bundesregierung auf, im Rahmen des neu geschaffenen Bundesprogramms „Jugend erinnert“ Kooperationen der Gedenkstätten und Dokumentationszentren mit Bildungseinrichtungen wie Schulen, Jugendzentren, Jugendorganisationen, Vereinen, aber auch mit staatlichen Arbeitgebern wie Bundeswehr, Polizei und Strafvollzug, im medizinischen Bereich oder der Verwaltung und privatwirtschaftlichen Ausbildungsbetrieben vorzusehen. Für Gedenkstätten und Dokumentationszentren soll ein mehrjähriges Programm eingerichtet werden, um regelmäßig Workshops anzubieten. Die Arbeit mit Zeitzeugen und deren Angehörigen und Nachkommen wollen die Fraktionen intensivieren. Pilotprojekte sollen unterstützt werden, um neue Zielgruppen zu erreichen und innovative Formate der Erinnerungsarbeit zu erproben.

Nach Ansicht von Union und SPD gehört die Erinnerung an die Folgen der nationalsozialistischen Diktatur und der SED-Diktatur in der ehemaligen DDR zum „nationalen Selbstverständnis“ Deutschlands. Das Gedenken an die beiden d Diktaturen dürfe nicht mit Verweis auf die jeweilige andere zu einer Relativierung des NS-Terrors noch zu einer Bagatellisierung des SED-Unrechts führen.