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Deutscher Bundestag - Archiv

Pyrotechnik in Fußballstadien

Inneres und Heimat/Antwort - 29.07.2019 (hib 834/2019)

Berlin: (hib/STO) Die Bundesregierung steht nach eigenen Angaben dem Gebrauch von Pyrotechnik in Stadien durch Zuschauer „ aufgrund erheblicher Gefahren für die Sicherheit und Gesundheit der Verwender sowie gerade auch unbeteiligter Zuschauer weiterhin ablehnend gegenüber“. Wie die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/11842) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/11433) ausführt, werden bei der Licht erzeugenden Pyrotechnik in Stadien vorrangig Stoffgemische abgebrannt, „die neben dem sichtbaren Licht einen hohen Anteil an Wärmestrahlung bis zum Teil mehr als 2.000 Grad Celsius mit Brand- und Verbrennungsgefahr erzeugen sowie gasförmige und feste Reaktionsprodukte freisetzen“.

Das Aerosol aus festen Reaktionsstoffen und einem Gas oder Gasgemisch trete im Allgemeinen als Rauch beziehungsweise Staub auf und könne je nach Menge, Konzentration, Entfernung und weiterer äußerer Umstände über eine reine Verschmutzung hinaus zu konkreter gesundheitlicher Gefährdung Dritter führen, heißt es in der Antwort weiter. Diese Reaktionsprodukte könnten giftig, ätzend, hochentzündlich oder brandfördernd sein.

Diese Gefährdung besteht der Antwort zufolge auch bei Verwendung sogenannter „kalter Pyrotechnik“. Diese Bezeichnung sei insofern irreführend, als auch beim Abbrennen der so bezeichneten Gegenstände eine erhebliche Hitze- und Rauchentwicklung stattfinde.