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Deutscher Bundestag - Archiv

Umgang mit Nandus ist Ländersache

Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit/Antwort - 02.08.2019 (hib 856/2019)

Berlin: (hib/SCR) Der Umgang mit Nandus ist nach Auffassung der Bundesregierung vor allem Ländersache. In einer Antwort (19/11965) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/11402) verweist sie unter anderem bei Fragen zum Jagdrecht auf die Zuständigkeit der Länder.

Den Angaben zufolge gibt es nur in Mecklenburg-Vorpommern eine wild lebende Nandu-Population. 2018 sind demnach 566 Individuen nachgewiesen worden, davon waren 294 Jungtiere aus demselben Jahr. Das Vorkommen konzentriere sich auf das Niederungsgebiet der Wakenitz im Grenzgebiet von Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, führt die Bundesregierung weiter aus. „Der Nandu hat ein hohes Ausbreitungspotenzial und daher ist eine Abwanderung in benachbarte Regionen potenziell möglich“, heißt es weiter in der Antwort. Alle bisher nachgewiesenen Nandus in Deutschland gehen demnach nach bisherigen Erkenntnissen auf aus der Haltung entkommene Tiere zurück.

Der ursprünglich aus Südamerika stammende, flugunfähige Vogel unterliegt laut Antwort nicht dem Jagdrecht. „Es obliegt den Ländern, angemessene Regelungen zum Umgang mit dem Nandu und gegebenenfalls zur Bestandsregulierung des Nandus zu treffen“, schreibt die Bundesregierung. Eine Aufnahme des Nandus in das Bundesjagdgesetz sei nicht beabsichtigt. Angaben zu durch Nandus verursachte landwirtschaftliche Schäden, zur Zahl erlegter Nandus und zur „Akzeptanz der Nandus in der Bevölkerung“ liegen der Bundesregierung nach eigenen Angaben nicht vor.