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07.10.2019 Verkehr und digitale Infrastruktur — Antwort — hib 1088/2019

Ladepunkte an Fernstraße und Autobahn

Berlin: (hib/HAU) In einem Korridor von 200 Metern entlang der Bundesfernstraßen gibt es nach Angaben der Bundesregierung 3.197 Ladepunkte, davon 412 Schnellladepunkte für Elektro-Fahrzeuge. In einem Korridor von 500 Metern entlang der Bundesautobahnen seien es 1.152 Ladepunkte, davon 901 Schnellladepunkte, heißt es in der Antwort der Regierung (19/13024) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/12530). Laut der Antwort befinden sich auf 326 Rastanlagen der Autobahn Tank&Rast GmbH 501 Schnellladesäulen mit 858 Schnellladepunkten.

Weiter teilt die Bundesregierung mit, im Rahmen des Bundesförderprogramms Ladeinfrastruktur des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) seien bislang 18.040 Ladepunkte mit einem Fördervolumen von etwa 80 Millionen Euro bewilligt worden (Stand August/2019). Im Rahmen der Förderrichtlinie Elektromobilität habe das BMVI bis zum gleichen Zeitpunkt insgesamt 10.876 Ladepunkte mit einem Fördervolumen von 26,5 Millionen Euro bewilligt. Im Rahmen des Förderprogramms „Erneuerbar Mobil“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) seien bislang 2.271 nichtöffentliche Ladepunkte mit einem Fördervolumen von rund 2,5 Millionen Euro bewilligt worden (Stand: Juli/2019).

1.098 nichtöffentliche Ladepunkte mit einem Fördervolumen von etwa 1,2 Millionen Euro sind der Antwort zufolge im Rahmen des Sofortprogramms Saubere Luft des BMU bewilligt worden (Stand: Juli/2019). Im Rahmen des Förderprogramms für die Anschaffung von Elektrobussen im öffentlichen Personennahverkehr des BMU seien bislang 487 Ladepunkte mit einem Fördervolumen von 17,7 Millionen Euro bewilligt worden (Stand: Juli/2019).

Dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) stehen den Angaben zufolge im Rahmen des „Sofortprogramms Saubere Luft 2017-2020“ insgesamt 176 Millionen Euro für den Aufbau von Ladepunkten in den von Grenzwertüberschreitungen betroffenen Kommunen zur Verfügung. Dabei sei zu berücksichtigen, dass es sich um ein FuE-Programm (Forschung und Entwicklung) zur Netzintegration von Ladeinfrastruktur und nicht um ein Investitionszuschuss-Programm handelt. Die endgültige Zahl der Ladepunkte könne also abweichen. Bislang habe das BMWi 98 Millionen Euro an die Kommunen ausgereicht. Damit sollen auch etwa 19.000 Ladepunkte errichtet werden. Die restlichen Mittel des BMWi würden bis Ende des Jahres 2019 ausgereicht, was die Zahl der Ladepunkte noch einmal signifikant erhöhen werde, schreibt die Regierung.

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