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Deutscher Bundestag - Archiv

Vernetzte Mobilität im Auto von morgen

Verkehr und digitale Infrastruktur/Antrag - 17.10.2019 (hib 1149/2019)

Berlin: (hib/HAU) Die FDP-Fraktion hat einen Antrag mit dem Titel „Smart Automotive - Anforderungen an die vernetzte Mobilität im Auto von morgen“ (19/14029) vorgelegt, der am Freitag in erster Lesung durch den Bundestag beraten werden soll. Darin fordern die Liberalen die Bundesregierung unter anderem dazu auf, „im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel“ bei der Planung und Umsetzung von Infrastrukturmaßnahmen Belange der Vernetzung zwischen Infrastruktur und Fahrzeug zu berücksichtigen. Erforderlich sei dafür die Beschaffung von intelligenter und kooperativer Verkehrsinfrastruktur (C-ITS), die ihre Nachrichten für eine große Bandbreite von Diensten, in unterschiedlichen Verkehrssituationen und zwischen verschieden Akteuren übertragen, schreiben die Abgeordneten. Die Verwendung von C-ITS stelle sicher, dass alle relevanten Informationen unabhängig vom Herkunftsland des Fahrzeugs empfangen werden können.

Außerdem müsse dafür Sorge getragen werden, dass Hersteller sich verpflichten, sicherheitsrelevante Softwareupdates für die übliche Nutzungsdauer eines Autos bereitzustellen. Die Gewährleistungszeit der IT-Sicherheit müsse für den Besitzer des Autos erkennbar sein, verlangt die FDP-Fraktion.

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) werde auf dem Weg zu vollständig autonom fahrenden Autos eine wichtige Rolle spielen, schreiben die Parlamentarier in der Begründung zu ihrem Antrag. Die weitere Entwicklung sei jedoch zu einem hohen Maße davon abhängig, dass ein „intelligentes Auto“ mit einer intelligenten Infrastruktur interagieren kann. Das Fahrzeug müsse sich mit seiner Umgebung vernetzen können. „Hierfür bedarf es intelligenter und kooperativer Verkehrsinfrastruktur wie vernetzte Ampeln oder Verkehrszeichen“, heißt es in dem Antrag.

Aus der Vernetzung folgten jedoch auch neue Herausforderungen, machen die Liberalen deutlich. Das Fahrzeug sei nicht mehr nur Datenempfänger, sondern zeitgleich auch Datenerzeuger. Dieser Umstand mache es gegenüber Cyberattacken verwundbar. Folglich erhöhten sich die Anforderungen im Hinblick auf Sicherheit und Datenschutz.