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Deutscher Bundestag - Archiv

Forschung und Lehre des Fachs Tourismus

Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung/Antwort - 10.01.2020 (hib 44/2020)

Berlin: (hib/ROL) Die Zahl der Studierenden im Fach Tourismus hat sich seit 2007 von 5.435 auf 9.930 in 2017 fast verdoppelt. Zudem haben sich zwischen 2010 und 2018 die Ausgaben der Bundesregierung zur Förderung im Bereich Forschung und Entwicklung im Tourismus mehr als verfünffacht. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung (19/14051) auf die Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/13599) hervor.

Zudem betont, die Bundesregierung dass sie im Rahmen der Nationalen Tourismusstrategie einen umfassenden Dialogprozess verfolge, in den auch die Tourismuswissenschaft einbezogen werde und diese so auch ihre Vorstellungen zu Verbesserungen der Forschungsförderung im Tourismus einbringen könne. Im Übrigen sei die Bereitstellung einer auskömmlichen Grundausstattung für die Hochschulen Aufgabe der Länder. Im Rahmen des Förderprogramms „Forschung an Fachhochschulen“ hätten zudem in den letzten zehn Jahren diverse Förderlinien für Tourismuswissenschaften offen gestanden. Von den in diesem Zeitraum insgesamt 591 geförderten Projekten sei keines den Tourismuswissenschaften zuzuordnen, weshalb die Bundesregierung den Schluss zieht, dass es bisher keine erkennbare Nachfrage nach Sonderprogrammen gibt. Auch weist sie darauf hin, dass wissenschaftliche Fragestellungen zum Forschungsfeld Tourismus in unterschiedlichen Disziplinen wie den Sozialwissenschaften, Rechtswissenschaften, Geowissenschaften und der Medizin thematisiert werden können.

Die Grünen hatten angeführt, dass die Tourismusbranche insgesamt eine Wachstumsbranche sei und sich zunehmend auch mit Themen wie Nachhaltigkeit und Umweltschutz auseinandersetzen müsse, was die internationale Tourismusforschung auch tue. In Deutschland hingegen würden an immer mehr öffentlichen Universitäten die Lehrstühle für Tourismuswissenschaften schließen, die Hochschulen für angewandte Wissenschaften könnten diese immer gravierenderen Forschungslücken trotz ausgezeichneter Lehr-Expertise nicht mehr füllen.