Mobbing an Forschungseinrichtungen
Berlin: (hib/ROL) Zum Thema Mobbing-Anschuldigungen an außeruniversitären Forschungseinrichtungen stellt die FDP mit ihrer Kleinen Anfrage (19/16594(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) eine zweite Nachfrage zu den Antworten der Bundesregierung auf die Kleinen Anfragen (19/12165(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) und (19/14796(Dokument, öffnet ein neues Fenster)).
Die Fraktion möchte wissen, ob der Bundesregierung der in der Vorbemerkung der Kleinen Anfrage (19/13751(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) zitierte Brief bekannt war, aus dem hervorging, dass in einem der jüngeren Fälle die Anschuldigungen an der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) nur in anonymisierter Form vorgetragen wurden, was „eine Stellungnahme der Direktorin erschwert“ habe. Das, so schlussfolgert die FDP, bedeutet, dass die Angeschuldigte und ihre Vertreter keine angemessene Möglichkeit hatten, auf die Vorwürfe einzugehen. Auch fragen die Abgeordneten, wie es sich die Bundesregierung erklärt - wenn ihr keine anderen, ähnlich gelagerten Fälle von Anonymisierung bekannt sind - dass dieser Fall anonymisiert wurde und alle anderen Fällen nicht.