+++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++

+++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++

Direkt zum Hauptinhalt springen Direkt zum Hauptmenü springen

Deutscher Bundestag - Archiv

Regierung sieht Erholung der Wirtschaft

Wirtschaft und Energie/Unterrichtung - 29.01.2020 (hib 130/2020)

Berlin: (hib/PEZ) Die Bundesregierung rechnet damit, dass die deutsche Wirtschaft im Jahresverlauf an Fahrt gewinnt. Die Schwächephase werde allmählich überwunden, prognostiziert sie in ihrem als Unterrichtung (19/16850) vorgelegten Jahreswirtschaftsbericht 2020. Bei einer noch verhaltenen Dynamik zum Jahresauftakt erwartet die Bundesregierung für das Gesamtjahr eine Zunahme des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 1,1 Prozent.

Grundsätzlich bleibe die Entwicklung zweigeteilt: Eine robuste Wirtschaft im Inland, gestützt durch steigende Einkommen, Steuerentlastungen und Staatsausgaben - und eine von der konjunkturellen Schwäche getroffene exportabhängige Industrie. Gleichwohl setzt die Bundesregierung darauf, dass sich letzterer Zweig im Jahresverlauf erholt, gemeinsam mit dem Welthandel.

Im vergangenen Jahr wuchs das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt um 0,6 Prozent; ausschlaggebend dafür waren nach Ansicht der Bundesregierung der globale Abschwung der Industriekonjunktur und ein rückläufiger Welthandel: „Die weltweit gestiegene politische Unsicherheit und internationale Handelskonflikte dämpften die Auslandsnachfrage nach Investitionsgütern.“ Nun wird zwar erwartet, dass sich das globale Umfeld bessert, auf der Annahme gründen zum Teil auch die Wachstumsprognosen. Insgesamt bleibe die Situation allerdings weit hinter den langjährigen Durchschnittsraten zurück, unter Investoren herrsche nach wie vor Unsicherheit.

Als anhaltende Risiken sieht die Bundesregierung eine erneute Eskalation des Handelskriegs. Flammt dieser auf, dürfte beispielsweise die Autoindustrie stark betroffen sein. Löst sich der Konflikt, werden hingegen positive Impulse erwartet. Auch beim Thema Brexit gebe es Rest-Unsicherheiten.