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Deutscher Bundestag - Archiv

Symbol der „Schwarzen Sonne“

Inneres und Heimat/Antwort - 24.02.2020 (hib 208/2020)

Berlin: (hib/STO) Über das Symbol der „Schwarzen Sonne“ berichtet die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/17221) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (19/16827). Danach wurde zu Zeiten des Nationalsozialismus von der SS im Nordturm der Wewelsburg (Nordrhein-Westfalen) ein Bodenmosaik in Form eines Sonnenrades mit zwölf Speichen eingelassen. Dieses Symbol sei in der rechtsextremistischen Szene unter dem Namen „Schwarze Sonne“ seit vielen Jahren beliebt und finde häufig Verwendung, insbesondere auf Kleidungsstücken oder als Tattoo.

Der Mythos der „Schwarzen Sonne“ geht der Antwort zufolge vermutlich auf die Vorstellung einer „Zentralsonne“ zurück, „welche die völkisch-antisemitische Esoterikerin Helena Petrowna Blavatsky (1831 bis 1891) in ihrer “Geheimlehre„ (veröffentlicht 1888) als einen unsichtbaren Mittelpunkt des Universums beschreibt“. Sie verstehe die Zentralsonne als arisches Symbol.

Die „Schwarze Sonne“ ist laut Bundesregierung zu einem häufig auch im rechtsextremistischen Kontext benutzten Symbol geworden. Sie tauche in entsprechenden Kreisen auf Anstecknadeln, Armbanduhren sowie CD-Covern und -Booklets auf, ziere Verlagsbroschüren, Liedertexte, Roman- und Zeitschriftentitel sowie verschiedene rechtsextremistische Internetseiten.

Strafbar ist das Symbol der „Schwarzen Sonne“ lediglich in Verbindung mit einer verbotenen Organisation, wie die Bundesregierung weiter ausführt. So habe die im Jahr 2005 durch das Innenministerium des Landes Brandenburg verbotene „Alternative Nationale Strausberger Dart-, Piercing- und Tattoo-Offensive“ (ANSDAPO) die „Schwarze Sonne“ in Kombination mit ihrem Namensschriftzug für ihr Logo verwendet.