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Deutscher Bundestag - Archiv

Oberleitungs-Lkw-Feldversuch thematisiert

Verkehr und digitale Infrastruktur/Kleine Anfrage - 12.03.2020 (hib 287/2020)

Berlin: (hib/HAU) Wie die Bundesregierung den Oberleitungs-Lkw-Feldversuch auf den Bundesautobahnen A5 und A1 bewertet, möchte die FDP-Fraktion wissen. In einer Kleinen Anfrage (19/17484) schreiben die Abgeordneten: Um zu überprüfen inwieweit der CO2-Ausstoß von Lkw mithilfe elektrischer Oberleitungen auf Autobahnen reduziert werden kann, seien für elektrifizierte Teststrecken in Hessen 14,6 Millionen Euro ausgegeben worden. Auch in Schleswig-Holstein sei auf einer Länge von rund fünf Kilometern zwischen der Anschlussstelle Reinfeld und dem Autobahnkreuz Lübeck im Januar 2020 eine Teststrecke fertig gestellt worden. „Die Kosten belaufen sich auf mehr als 19 Millionen Euro, die der Bund trägt“, heißt es in der Vorlage. Erste Auswertungen des Versuchs auf der A5 in Deutschland durch den Hersteller Scania und das Bundesumweltministerium hätten allerdings ergeben, dass Hybrid-Lkw, die auf der Autobahn mit Hilfe von Oberleitungen elektrisch fahren, lediglich etwa zehn Prozent CO2 gegenüber rein konventionell angetriebenen Lkw einsparen.

Die Bundesregierung wird nun gefragt, wie sie angesichts der hohen Kosten von etwa einer Million Euro pro Kilometer für die Elektrifizierung von Autobahnen mit Oberleitungen das Kosten-Nutzen-Verhältnis einer solchen Maßnahme bewertet. Wissen wollen die Liberalen auch, welche Kosten dem Bund bisher im Rahmen von Versuchen mit Oberleitungs-Lkw insgesamt entstanden sind.