+++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++

+++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++

Direkt zum Hauptinhalt springen Direkt zum Hauptmenü springen

Deutscher Bundestag - Archiv

Angriffe auf Krankenhäuser in Syrien

Auswärtiges/Antwort - 02.04.2020 (hib 361/2020)

Berlin: (hib/AHE) Seit Beginn des Konflikts in Syrien im Jahr 2011 hat es nach Angaben der Menschenrechtsorganisation „Physicians for Human Rights“ knapp 600 Angriffe auf medizinische Einrichtungen des Landes gegeben, das syrische Regime und seine Unterstützer hätten insgesamt 536 Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen durchgeführt. Wie aus der Antwort der Bundesregierung (19/18198) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/17508) weiter hervorgeht, wurden nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Zeitraum 2016 bis 2019 bei Angriffen auf Gesundheitseinrichtungen insgesamt 470 Personen getötet, davon 309 in den nordwestlichen Governoraten Idlib, Aleppo und Hama. Derzeit sei medizinisches Personal insbesondere in umkämpften Regionen Nordwestsyriens Gefahren durch Luftangriffe, Beschuss und anderweitigen Angriffen ausgesetzt. Nach Angaben der WHO seien 2019 in Syrien insgesamt zwölf medizinische Fachkräfte bei Angriffen getötet und 33 verletzt worden. Im Januar 2020 mussten den Angaben zufolge 53 Gesundheitseinrichtungen ihre Arbeit aufgrund gezielter Angriffe oder anhaltender militärischer Auseinandersetzungen suspendieren.