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30.04.2020 Verkehr und digitale Infrastruktur — Antwort — hib 444/2020

Regierung gegen abgesenkte Fluggastrechte

Berlin: (hib/HAU) Die Bundesregierung setzt sich nach eigener Aussage dafür ein, dass das nach der derzeit geltenden Fassung der Verordnung (EG) Nr. 261/2004 und der dazu ergangenen Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) bestehende Schutzniveau für Fluggäste nicht abgesenkt wird. Das bedeute auch, dass die Zeitschwellen für Entschädigungen bei Flugannullierungen und -verspätungen nicht so weit heraufgesetzt werden sollten, „dass in der Mehrzahl der bisher entschädigten Fälle Fluggäste künftig entschädigungslos bleiben würden“, heißt es in der Antwort der Regierung (19/18594) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/18103).

Im Hinblick auf eine verbesserte Durchsetzung der Entschädigung unterstütze die Bundesregierung die Vorschläge der kroatischen Ratspräsidentschaft. Diese sähen unter anderem umfangreiche Informationspflichten sowie eine Verpflichtung der Luftfahrtunternehmen vor, Fluggästen binnen zwei Monaten eine begründete Antwort auf ein Zahlungsverlangen zu erteilen, „gegebenenfalls einschließlich einer Erklärung über etwaige außergewöhnliche Umstände“, heißt es in der Antwort.

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