+++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++

+++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++

Direkt zum Hauptinhalt springen Direkt zum Hauptmenü springen

Deutscher Bundestag - Archiv

Tierversuche in Deutschland

Wirtschaft und Energie/Antwort - 09.06.2020 (hib 592/2020)

Berlin: (hib/FNO) Die Zahl der für wissenschaftliche Zwecke getöteten Tiere ist seit 2014 rückläufig. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (19/19540) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (19/18852) hervor. Im Jahr 2018 erwachten 138.677 Tiere nicht mehr aus Versuchen, die unter Vollnarkose durchgeführt wurden (2014: 271.881). Dazu kommen 686.352 Tiere, die getötet wurden, ohne dass an ihnen zuvor Eingriffe oder Behandlungen vorgenommen wurden (2014: 819.094). Die Zahlen lagen, bis auf 2017, jeweils unter den Vorjahreswerten.

Viele Tiere werden nach Angaben der Bundesregierung bei der Herstellung und Qualitätskontrolle von Medizinprodukten oder für toxikologische Sicherheitsprüfungen verwendet. Zu den häufigsten Versuchstieren zählen Mäuse, Ratten und Kaninchen, dahinter folgen verschiedene Fischarten. Alle Verwendungszwecke zusammengenommen seien 2018 3.288 Affen eingesetzt worden, fünf Tiere hätten die Versuche nicht überlebt.

Tierversuche dürfen nur erfolgen, wenn es keine Alternativmethoden gibt und es für den Zweck der Forschung unerlässlich ist, heißt es in der Antwort weiter. Die entsprechenden Anträge werden von den Ländern geprüft und gegebenenfalls bewilligt. Der Bundesregierung sei es besonders wichtig, „Tierversuche möglichst schnell durch Alternativmethoden zu ersetzen“, daher gebe es verschiedene wissenschaftliche Förderprogramme.