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18.08.2020 Ernährung und Landwirtschaft — Antwort — hib 849/2020

Vermeidung von Mykotoxinen

Berlin: (hib/EIS) In den Jahren 2005 bis 2019 sind von den Bundesländern insgesamt 56.292 Mykotoxin- und Mutterkornanalysen zu Erzeugnissen der Gruppe „Getreidekörner, deren Erzeugnisse und Nebenerzeugnisse“ durchgeführt worden. Bei 247 (0,44 Prozent) Analysen seien die bestehenden Höchstgehalte oder Richtwerte überschritten worden, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung (19/21400(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage (19/21137(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der FDP-Fraktion. Die Ergebnisse würden zeigen, dass Proben mit Mykotoxingehalten über dem Höchstgehalt selten seien. Die Kontrollen würden zudem risikoorientiert erfolgen. Futtermittel, die in der Vergangenheit besonders aufgefallen seien, werden demnach vermehrt geprüft. Mykotoxine sind von Schimmelpilzen gebildete Stoffwechselprodukte, die krebserregend und erbgutschädigend wirken können.