+++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++

+++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++

Direkt zum Hauptinhalt springen Direkt zum Hauptmenü springen

Deutscher Bundestag - Archiv

Havarie des Containerschiffs „MSC Zoe“

Verkehr und digitale Infrastruktur/Antwort - 24.08.2020 (hib 867/2020)

Berlin: (hib/HAU) Der Untersuchungsbericht der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) zur Havarie des Großcontainerschiffs „MSC Zoe“, das in der Nacht vom 2. Januar 2019 auf dem Weg nach Bremerhaven in der Nordsee vor Ostfriesland insgesamt 342 Container verloren hat, wird laut Bundesregierung geprüft. Die Schlussfolgerungen und Sicherheitsempfehlungen der BSU seien zu einem Teil bereits während der seit dem Unfall laufenden Arbeiten umgesetzt worden, heißt es in der Antwort der Regierung (19/21523) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/21216).

Hinsichtlich der technischen Sicherheitsempfehlungen würden einige der empfohlenen Maßnahmen von Deutschland bereits im Rahmen der zuständigen Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO) vorangetrieben, schreibt die Bundesregierung. Gemeinsam mit anderen EU-Staaten sei Deutschland „eine treibende Kraft bei den in der IMO laufenden Verhandlungen zur zweiten Generation der Kriterien zur Intaktstabilität von Seeschiffen, die viele der auch im Fall der MSC ZOE problematischen hydrodynamischen Phänomene bereits berücksichtigen“. Diese Verhandlungen seien weitestgehend abgeschlossen. Durch die Initiative Deutschlands werde in den nächsten Jahren auch die verbindliche Einführung von Inklinometern für große Containerschiffe und Massengutfrachter verhandelt, heißt es in der Antwort. Entsprechende deutsche Diskussionspapiere für die IMO seien in der Vorbereitung.

Was das Notschleppkonzept für die Nord- und Ostsee angeht, so sei diesen im Jahre 2017 evaluiert worden, teilt die Regierung mit. Im Rahmen einer Risikoabwägung seien die Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der Notschlepper, einschließlich der staatlichen Mehrzweckschiffe, angepasst worden. „Das neue Notschleppkonzept wurde per Erlass vom 6. Februar 2020 eingeführt und liegt den Mitgliedern des Ausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur vor.“ Es werde bedarfsgerecht kontinuierlich fortgeschrieben. Bei dem Bau von drei neuen Mehrzweckschiffen gingen zukünftige Entwicklungen der Schiffsgrößen in die Auslegung der Neubauten mit ein.