+++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++

+++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++

Direkt zum Hauptinhalt springen Direkt zum Hauptmenü springen

Deutscher Bundestag - Archiv

Deutlich mehr Cannabis eingeführt

Gesundheit/Antwort - 31.08.2020 (hib 888/2020)

Berlin: (hib/PK) Die bestätigte Höchstmenge zur Einfuhr von Cannabis für medizinische und wissenschaftliche Zwecke ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Das geht aus der Antwort (19/21739) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/21416) der FDP-Fraktion hervor.

Die sogenannte Bundesopiumstelle im Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukete (BfArM) muss für jedes Betäubungsmittel jährlich bis Ende Juni den voraussichtlichen Bedarf für das Folgejahr schätzen und dem Internationalen Suchtstoff-Kontrollamt der Vereinten Nationen (INCB) vorlegen. Die Schätzung für Cannabis berücksichtigt neben Cannabisblüten auch das Fertigarzneimittel Sativex und andere verschreibungsfähige Cannabisextrakte.

2015 lag die vom INCB bestätigte Höchstmenge zur Einfuhr von Cannabis den Angaben zufolge bei 1.485 Kilogramm, 2016 bei 1.500, 2017 bei 10.380, 2018 bei 10.688 und 2019 bei 20.774 Kilogramm. Für das Jahr 2020 hat das INCB eine Gesamtmenge von 16.100 Kilogramm Cannabis für den Import nach Deutschland bestätigt.

Da der Wert voraussichtlich vor Ablauf des Jahres 2020 überschritten wird, hat das BfArM beim INCB eine sogenannte Nachschätzung über 12.355 Kilogramm beantragt. Auch 2015, 2017, 2018 und 2019 gab es eine solche Nachschätzung. Angesichts dieser Einfuhrmengen gebe es derzeit keine Anhaltspunkte für eine Unterversorgung mit Cannabisblüten.