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Deutscher Bundestag - Archiv

IS-Verbrechen gegen Jesiden

Auswärtiges/Antwort - 23.09.2020 (hib 997/2020)

Berlin: (hib/AHE) Nach Auskunft des „Office of Rescuing Kidnapped Yazidis“ der Region Kurdistan-Irak sind 2014 in den ersten Tagen des Überfalls des „Islamischen Staates“ (IS) 1.293 Jesidinnen und Jesiden getötet worden. Wie es in der Antwort der Bundesregierung (19/22195) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (19/21620) weiter heißt, seien 3.548 Jesidinnen und 2.869 Jesiden (insgesamt 6.417 Personen) anschließend verschleppt worden. Überlebt hätten 3.530 Menschen, davon 1.199 jesidische Frauen, 1.992 Kinder und 339 Männer. Vermisst werden den Angaben zufolge 2.887 Menschen, davon 1.308 Jesidinnen und 1.579 Jesiden. Die Bundesregierung verweist in der Antwort auf Ermittlungen des Generalbundesanwalts beim Bundesgerichtshof sowie auf laufende Verfahren gegen mutmaßliche Täter und Täterinnen aus Deutschland an den Oberlandesgerichten in Hamburg, München und Düsseldorf.