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24.09.2020 Inneres und Heimat — Antwort — hib 1002/2020

Aus Seenot gerettete Menschen

Berlin: (hib/STO) Seit Juni 2018 sind mit Stand vom 11. September dieses Jahres 624 aus Seenot gerettete Menschen, bei denen die Bundesrepublik die Zuständigkeit für die Durchführung der Asylverfahren übernommen hat, nach Deutschland überstellt worden. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung (19/22370(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (19/21657(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) hervor. Danach waren 81 der nach Deutschland überstellten Asylsuchenden Frauen und 62 minderjährig. Den Angaben zufolge sind überstellten Asylsuchenden Staatsangehörige der Länder Ägypten, Äthiopien, Algerien, Bangladesch, Benin, Burundi, Burkina Faso, Côte d'Ivoire, Eritrea, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kongo, Libyen, Liberia, Mali, Marokko, Niger, Nigeria, Senegal, Somalia, Sudan, Südsudan, Syrien, Togo, Tschad, Tunesien, Pakistan und Zentralafrikanische Republik.