+++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++

+++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++

Direkt zum Hauptinhalt springen Direkt zum Hauptmenü springen

Deutscher Bundestag - Archiv

Mehr Personal im Öffentlichen Gesundheitsdienst

Gesundheit/Antwort - 11.11.2020 (hib 1223/2020)

Berlin: (hib/PK) Dem Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) kommt nach Ansicht der Bundesregierung in der Coronakrise eine Schlüsselrolle zu. Zu den Schwerpunkten des ÖGD gehöre die Kontaktnachverfolgung, die Anordnung und Überwachung der Quarantäne sowie die Testung, heißt es in der Antwort (19/23911) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/23083) der FDP-Fraktion.

Damit sei der ÖGD wesentlich an der Prävention, Erfassung und Eindämmung des Infektionsgeschehens beteiligt. Die umfassende personelle und technische Stärkung des ÖGD sei das Ziel des „Paktes für den öffentlichen Gesundheitsdienst“, den Bund und Länder vereinbart hätten.

Der Pakt sehe für den Personalaufbau beim ÖGD insgesamt 3,1 Milliarden Euro in den nächsten sechs Jahren vor. Die Länder hätten sich dazu verpflichtet, in einem ersten Schritt bis Ende 2021 mindestens 1.500 neue, unbefristete Vollzeitstellen für Ärzte, weiteres Fachpersonal sowie Verwaltungspersonal in den Behörden des ÖGD zu besetzen.

Bis Ende 2022 sollen mindestens weitere 3.500 Vollzeitstellen für ärztliches, technisches oder nicht-technisches Verwaltungspersonal geschaffen werden. Ende 2019 waren im öffentlichen Gesundheitswesen 793 Ärzte angestellt. In Deutschland gibt es den Angaben zufolge 375 Gesundheitsämter, die meisten (77) in Bayern.