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Deutscher Bundestag - Archiv

Zuckersteuer auf Lebensmittel

Ernährung und Landwirtschaft/Antwort - 01.12.2020 (hib 1333/2020)

Berlin: (hib/EIS) Derzeit gibt es keine ausreichenden wissenschaftlichen Belege dafür, dass durch die Einführung einer Zuckersteuer auf bestimmte Lebensmittel die Zucker- oder Gesamtenergieaufnahme der Bevölkerung langfristig reduziert wird. Auch sei bislang nicht nachgewiesen worden, dass die Einführung einer Zuckersteuer das Auftreten von Übergewicht und Adipositas sowie ernährungsmitbedingten Erkrankungen verringere, heißt es in einer Antwort (19/24559) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/23905) der AfD-Fraktion. Eine Zuckersteuer auf ausgewählte Produkte vernachlässige zudem mögliche Substitutionseffekte und Ausweichreaktionen. Eine schrittweise Reduktion der Zuckergehalte in bestimmten Lebensmitteln, wie sie im Rahmen der Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie für Zucker, Fette und Salz in Fertigprodukten (NRI) umgesetzt werden soll, ermögliche es hingegen Verbrauchern, sich langsam und nachhaltig an einen weniger süßen Geschmack zu gewöhnen. So könnten Ausweich- oder Substitutionseffekte vermieden und die Verbraucherakzeptanz für weniger süße Produkte langfristig erhöht werden.