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04.12.2020 Ernährung und Landwirtschaft — Antwort — hib 1347/2020

Saatgutmischungen zur Förderung von Insekten

Berlin: (hib/EIS) Für sogenannte insektenfördernde Saatgutmischungen aus dem Einzelhandel gibt es keine Vorgaben bezüglich des Umfangs der Angaben auf den Saatgutpackungen. Aufgrund der geltenden Rechtslage würden die Angebote von Saatgutmischungen grundsätzlich nicht dem Saatgutrecht unterliegen, weil sie in der Regel kein Saatgut von Arten enthalten, die im Artenverzeichnis zum Saatgutverkehrsgesetz aufgeführt seien, heißt es in einer Antwort (19/24729) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/24074) der AfD-Fraktion. Die Ausbringung von Neophyten sowie von bestimmten Kulturformen und gebietsfremden Herkünften einheimischer Arten in der freien Natur und in urbanen Räumen können zur Beeinträchtigung der regionalen Biodiversität führen. Dabei hänge der mögliche Schaden allerdings stark vom Ausbringungsort ab, weshalb Ausbringungen im dicht bebauten urbanen Raum in der Regel als weniger kritisch einzustufen seien als Ausbringungen in der freien Natur. Für die Förderung seltener Arten sollten andere Maßnahmen ergriffen werden. Es sei Konsens und in der Fachwelt allgemein anerkannt, dass solche Saatgutmischungen für Naturschutzmaßnahmen auf höherwertigen Flächen ungeeignet sind.

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