+++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++

+++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++

Direkt zum Hauptinhalt springen Direkt zum Hauptmenü springen

Deutscher Bundestag - Archiv

Milliardenschwerer Factoring-Markt

Gesundheit/Antwort - 17.12.2020 (hib 1402/2020)

Berlin: (hib/PK) Die Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) ist nach Angaben der Bundesregierung für 69 Unternehmen zuständig, die das sogenannte Factoring anbieten. Dabei werden Forderungen, schwerpunktmäßig im Gesundheitswesen, angekauft und gegenüber Anschlusskunden zumindest teilweise bevorschusst, wie aus der Antwort (19/25073) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/24587) der FDP-Fraktion hervorgeht.

Zwölf dieser sogenannten Factoringinstitute kaufen den Angaben zufolge Forderungen aus Warenlieferungen, etwa Arzneimittel, 66 Institute kaufen Forderungen aus Dienstleistungsverträgen, in der Regel Behandlungsverträge. Neun Institute kaufen beide Arten von Forderungen.

Laut Bafin liegt das jährliche Ankaufvolumen dieser Unternehmen bei mindestens 48,2 Milliarden Euro. Die Zahl der Anschlusskunden beläuft sich auf mindestens 192.000.

Die Insolvenz der Apotheken-Rezeptabrechnungsfirma AvP hatte unlängst für Aufsehen gesorgt. Auch diese Firma war im Factoring-Geschäft aktiv.