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Deutscher Bundestag - Archiv

29. Januar 2015

Kinderkommission engagiert sich am Red Hand Day: „Kinder sind keine Soldaten!“

Die Kinderkommission des Deutschen Bundestages teilt mit:

Weltweit gibt es etwa 250.000 Kindersoldaten. Minderjährige werden vom Militär und von Rebellengruppen rekrutiert und in bewaffneten Konflikten als Kindersoldaten eingesetzt. In jungen Jahren haben Kinder, die in Bürgerkriegsgebieten oder politisch unstabilen Regionen leben, oft schon mehr Grauen erlebt, als wir uns vorstellen können.

In aller Welt engagieren sich deshalb Menschen mit der Aktion Rote Hand gegen den Einsatz von Kindern in Kriegen. Das Symbol der Aktion, die rote Hand, steht dabei für das Nein zur Rekrutierung und zum Einsatz von Kindersoldaten.

Auch in diesem Jahr möchte die Kinderkommission ein starkes Zeichen gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten setzen.

Am 4. Februar 2015 von 13 bis 15 Uhr können Politiker und Politikerinnen, Beschäftigte sowie alle, die den Bundestag besuchen, am Stand der Kinderkommission im Paul-Löbe-Haus (Erdgeschoss, Halle an der Spreeseite) ihre Handabdrücke abgeben und so gegen den Einsatz von Kindersoldaten protestieren. Zur Eröffnung der Aktion wird auch Bundesministerin Manuela Schwesig erwartet. Die gesammelten Handabdrücke leitet die Kinderkommission an die UN-Sonderbeauftragte des Generalsekretärs für Kinder und bewaffnete Konflikte, Leila Zerrougui, weiter.

Wer an der Aktion teilnehmen möchte, ist herzlich eingeladen. Interessierte melden sich bitte beim Sekretariat der Kinderkommission (Tel.: 030 227-30551, E-Mail:
kinderkommission@bundestag.de) unter Angabe des Namens, Vornamens und Geburtsdatums bis spätestens 3. Februar 2015 an. Sie werden gebeten, den Personalausweis mitzubringen und den Westeingang des Paul-Löbe-Hauses zu benutzen. 

Alle Medienvertreter benötigen zum Betreten der Gebäude des Deutschen Bundestages eine Akkreditierung der Pressestelle.

Bild- und Tonberichterstatter werden gebeten, sich beim Pressereferat (Telefon: +49 30 227-32929 oder 32924) anzumelden.