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Deutscher Bundestag - Archiv

11. November 2016

Bundestag erhöht die Mittel für wissenschaftliche Politikberatung „Technikfolgenabschätzung“

Aus Anlass der geplanten Erhöhung der Haushaltsmittel für die wissenschaftliche Politikberatung „Technikfolgenabschätzung“ beim Deutschen Bundestag im Jahr 2017 erklären die Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, Patricia Lips (CDU) und die Berichterstatter für Technikfolgenabschätzung, Dr. Philipp Lengsfeld (CDU), René Röspel (SPD), Ralph Lenkert (DIE LINKE.) und Harald Ebner (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):

„Wir begrüßen fraktionsübergreifend, dass der Haushaltsausschuss eine Erhöhung der Haushaltsmittel 2017 für die wissenschaftliche Politikberatung durch das Büro für Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) um 25 Prozent empfiehlt, damit die wissenschaftliche Politikberatung zu den bedeutenden Herausforderungen des technologischen Wandels erfolgreich fortgesetzt werden kann. Mit der Erhöhung der Mittel ist auch künftig ein qualitativ hohes wissenschaftliches Niveau der TAB-Gutachten sichergestellt.

Die Finanzmittel für den Betrieb des TAB sind in den 26 Jahren annähernd gleich geblieben. Das bedeutete, dass der Betreiber des Büro – zur Zeit das Karlsruher Institut für Technologie in Kooperation mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Leipzig (UFZ), dem Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) und der VDI/VDE Innovation und Technik GmbH bei stark wachsendem Beratungsbedarf einen Kaufkraftverlust von bis zu 50 Prozent verkraften musste, was u.a. die Gewinnung qualifizierter Experten für Gutachtenaufträge zunehmend erschwert hat.

Seit 26 Jahren berät das TAB das Parlament in wesentlichen Fragen des wissenschaftlich-technologischen Wandels. Es legt Analysen und politischen Handlungsoptionen zu den aktuellen und zu erwartenden gesellschaftlichen Herausforderungen wie innovative Technologien, Nachhaltige Energieversorgung und Mobilität, Gesundheit und alternde Gesellschaft, Digitalisierung der Gesellschaft oder Zukunft der Arbeit vor. Hochaktuell, herausragend und vorausschauend waren Berichte zur Nanotechnologie, zum Climate Engineering, zu den Ursachen und Folgen eines flächendeckenden und langandauernden Stromausfalls oder zur Online-Mediensucht. Aktuell in der Vorbereitung sind u. a Analysen zur Robotik in der Pflege und zu den sogenannten “Social Bots„ - Computerprogramme, die darauf ausgerichtet sind, in sozialen Netzwerken maschinell erstellte Beiträge zu generieren, um Diskurse zu beeinflussen bzw. zu manipulieren.