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Deutscher Bundestag - Archiv

14. Februar 2017

Berichterstatter des Haushaltsausschusses zu Gesprächen in Pretoria und Kapstadt: Entwicklungen bei Infektions- und Tropenkrankheiten (Ebola)

Die Berichterstatterinnen und Berichterstatter im Haushaltsausschuss für den Einzelplan des Bundesministeriums für Gesundheit, Dr. Gesine Lötzsch (DIE LINKE.), Helmut Heiderich (CDU/CSU), Burkhard Blienert (SPD) und Ekin Deligöz (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), reisen 19. bis 25. Februar 2017 in die Republik Südafrika.

Das Thema „Globale Gesundheit“ bildet einen Schwerpunkt der aktuellen G20-Präsidentschaft Deutschlands. Weltweite Herausforderungen auf diesem Gebiet sind etwa die Verbesserung des Gesundheitskrisenmanagements, die Stärkung von Gesundheitswesen in ärmeren Staaten und der gemeinsame Kampf gegen Antibiotikaresistenzen.

Bereits im Rahmen der G7 war 2015 verabredet worden, die Forschung auf dem gesamten Gebiet der vernachlässigten und armutsbedingten Infektionskrankheiten auszuweiten, die Förderung zu koordinieren und eigene Forschungsanstrengungen bspw. durch Produktentwicklungspartnerschaften finanziell zu unterstützen. Hinsichtlich Opferzahlen und Krankheitslast sind Malaria, HIV/Aids und Tuberkulose bei Weitem die bedeutendsten armutsassoziierten Krankheiten. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die sogenannten vernachlässigten Tropenkrankheiten (forgotten diseases) wozu nicht zuletzt auch Krankheiten wie Ebola gerechnet werden müssen. Infektionskrankheiten, die zu einer hohen Kindersterblichkeit führen, sind bspw. Lungen- und Hirnhautentzündungen oder Durchfallerkrankungen.

Die Delegationsteilnehmer möchten sich sowohl am Regierungssitz in Pretoria als auch am Sitz des Parlaments in Kapstadt in Gesprächen mit Regierungsvertretern und Abgeordneten sowie überstaatlichen und staatlichen Organisationen, NGOs und medizinischen Forschungseinrichtungen bzw. Unternehmen ein Bild von der aktuellen Lage und den weiteren Entwicklungen machen.

Daneben wird die anstehende Einführung eines Nationalen Krankenversicherungssystems in Südafrika im Mittelpunkt einiger Gespräche stehen.