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Deutscher Bundestag - Archiv

7. Mai 2019

Bundestagspräsident Schäuble eröffnet Doppelausstellung von Micha Ullman

Zeit: Dienstag, 14. Mai 2019, 19.00 Uhr
Ort: Innenhof des Schadow-Hauses, Schadowstr. 12-13, 10117 Berlin

Der israelische Künstler Micha Ullman ist mit fünf Werken im öffentlichen Raum Berlins vertreten. Zu den bekanntesten gehören die „Bibliothek“ auf dem Bebelplatz, die an die Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten 1933 erinnert, und die Bodeninstallation „Haus Mendelssohn“ in der Spandauer Straße, die an den Wohnort des Philosophen Moses Mendelssohn als einen der wichtigsten Orte der Berliner Aufklärung und des interreligiösen Dialogs verweist.

Für die Kunstsammlung des Deutschen Bundestages, in der der Künstler mit drei Sandzeichnungen vertreten ist, entwickelte Micha Ullman nun unter dem Titel MAUERSCHATTEN eine temporäre Sandinstallation, die vom 14. Mai bis zum 6. Juni 2019 im Mauer-Mahnmal im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus zu sehen und an zwei Tagen (14. Mai und 3. Juni 2019) durch die Tänzerin Claudia Tomasi und den Tänzer Nir Vidan in einer Performance aktiviert wird.

Im Schadow-Haus werden zur selben Zeit (bis 31. August) Zeichnungen und Skulpturen zu den Ullmans Berliner Werken gezeigt. Im Mittelpunkt steht dabei ein Zyklus zum „Haus Mendelssohn“, das auch die Verbindung zu Johann Gottfried Schadow darstellt: Dem jüdischen Philosophen widmete Schadow zwei Blätter, in denen die kosmopolitische Haltung des Hofbildhauers zum Ausdruck kommt.

Die Doppelausstellung wird durch Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble in Anwesenheit des Künstlers im Schadow-Haus eröffnet. Medienvertreter sind dazu herzlich eingeladen.

Bereits um 17 Uhr beginnt die Performance von Claudia Tomasi und Nir Vidan im Mauer-Mahnmal (MELH, Eingang von der Spreeseite / bis 20.30 Uhr, laufender Einlass). Um 20.30 Uhr findet im Schadow-Haus ein Künstlergespräch mit Micha Ullman, das von Matthias Flügge, dem Rektor der Hochschule für Bildende Künste Dresden geführt wird.

Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie auf der Website www.kunst-im-bundestag.de