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Deutscher Bundestag - Archiv

2. Oktober 2019

Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung reist nach Südkorea und Japan

Eine Delegation des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung wird vom 5. bis 12. Oktober 2019 nach Südkorea und Japan reisen. Mitglieder der Delegation, die von der Abg. Yasmin Fahimi (SPD) geleitet wird, sind Claudia Schmidtke (CDU/CSU), Katrin Staffler (CDU/CSU), Götz Frömming (AfD) und Britta Dassler (FDP).

Der Besuch Südkoreas und Japans hat insbesondere die demographische Entwicklung einer alternden Gesellschaft und die hieraus resultierenden Folgen für das Innovationssystem zum Thema. Aber auch die Probleme, die die fortschreitende Akademisierung der Ausbildung in beiden Ländern, die mit einer Studierendenquote von 80 Prozent eines Jahrganges in Südkorea signifikant hoch ist, sind ein wichtiges Thema. Schließlich ist die enge Forschungszusammenarbeit in wichtigen Zukunftstechnologien mit beiden Ländern ein weiterer Schwerpunkt der Reise.

Südkorea gehört zu den wirtschaftlich führenden Nationen und ist ein Hochtechnologieland mit hohem Innovationstempo. Die Intensität der Forschungsbeziehungen Deutschlands mit Südkorea hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Rege Zusammenarbeit zwischen deutschen und südkoreanischen Wissenschaftlern ist entstanden.

Neben dem Besuch wissenschaftlicher Einrichtungen, die mit Deutschland kooperieren, werden die Bevölkerungsentwicklung mit dem Fokus auf die Bildungslandschaft sowie die Entwicklung eines dualen Berufsbildungssystems, an dem Südkorea seit geraumer Zeit arbeitet, im Mittelpunkt stehen. Auf politischer Ebene werden Gespräche mit Mitgliedern des südkoreanischen Parlaments geführt.

Japan gehört zu den wirtschaftlich stärksten und technologisch fortschrittlichsten Ländern der Welt. Die japanische Grundlagenforschung wird regelmäßig mit Nobelpreisen ausgezeichnet. In den letzten Jahren haben die bilateralen Forschungskooperationen stetig zugenommen und in jüngerer Vergangenheit mehren sich gemeinsame Initiativen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Neben der Zusammenarbeit in der Medizinforschung ist Japan auch ein wichtiger Partner bei Zukunftstrends wie dem automatisierten Fahren, der Batterieforschung, der Optik und Photonik sowie der Künstlichen Intelligenz. Japan ist ebenfalls von einer problematischen demographischen Entwicklung betroffen. Die Folgen für das Innovationssystem sind bereits heute erkennbar.

Die Strategie der japanischen Regierung, auch z. B. mit der Einführung von beruflicher Bildung, die negativen Folgen für die Gesamtgesellschaft in den Griff zu bekommen, wird ein zentrales Thema der Reise sein. Ein Gespräch mit Regierungsvertretern und mit dem japanischen Partnerausschuss rundet die Reise auf politischer Ebene ab.