+++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++

+++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++

Direkt zum Hauptinhalt springen Direkt zum Hauptmenü springen

Deutscher Bundestag - Archiv

Artikel

„Bahn muss ihre Informationspolitik verbessern“

ICE in einem Bahnhof

© dpa-Bildreport

Die Deutsche Bahn AG muss ihre Informationspolitik verbessern. Darin waren sich die Obleute der Fraktionen im Verkehrsausschuss des Bundestages sowie die bahn- und die verbraucherpolitischen Sprecher am Donnerstag, 22. Juli 2010, einig, als sie nach einem zweistündigen Gespräch im Berliner Paul-Löbe-Haus vor die Mikrofone traten. Eingeladen zu dem Gespräch hatte der Vorsitzende des Verkehrsausschusses, Winfried Hermann (Bündnis 90/Die Grünen) aus Anlass des mehrfachen Ausfalls von Klimaanlagen in ICE-Zügen, zum Teil mit gesundheitlichen Folgen für Reisende.

„Offene Fragen“

Hermann erklärte nach dem Treffen, es blieben Fragen an die Bahn offen. Diese sollen in einem schriftlichen Bericht, der nachgereicht werde, beantwortet werden.

An dem Gespräch nahmen auch der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Dr. Rüdiger Grube, der Präsident des Eisenbahnbundesamtes, Gerald Hörster, und Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer (CSU) teil.

„Keine Sparzwänge für das Unternehmen“

SPD-Obmann Uwe Beckmeyer unterstrich, dass keine Sparzwänge für das Unternehmen bestünden, welche zu Einschränkungen in der Reisequalität führen müssten.

Der Obmann der FDP-Fraktion, Patrick Döring, stellte klar, dass der Verkehrsausschuss besser in die Abläufe beim Krisenmanagement und in die wichtigen Entscheidungen eingebunden werden solle.

„Von Unternehmenskäufen Abstand nehmen“

Sabine Leidig (Die Linke) forderte die Bahn auf, von geplanten Untenehmenskäufen Abstand zu nehmen. Stattdessen solle sie mehr in den Personenverkehr investieren, umd die Qualität zu verbessern.

Grundsätzlich zufrieden mit der Kulanzregelung der Bahn zeigte sich Thomas Jarzombek von der CDU/CSU-Fraktion. Danach sollen jedem reisenden mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen 500 Euro ausgezahlt werden. Darüber hinaus entstandene Behandlungskosten sollen erstattet werden.

Kritik an der Renditeerwartung der Bahn

Dr. Anton Hofreiter (Bündnis 90/Die Grünen) kritisierte die Renditeerwartung der Bahn und forderte sie auf, sich besser auf vorhandene Probleme im Personenverkehr zu fokussieren.

Verkehrsminister Dr. Peter Ramsauer (CSU) kündigte an, dass sein Ministerium einen intensiveren Informationsaustausch mit der Deutsche Bahn AG betreiben werde.

 

Marginalspalte