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Deutscher Bundestag - Archiv

Artikel

„Große traditionsreiche Freundschaft“

Norbert Lammert, Philippos Petsalnikos

Norbert Lammert, Philippos Petsalnikos

© DBT/Melde

Großen Respekt vor den „bemerkens- werten Kraftanstrengungen“ der griechischen Regierung und des griechischen Parlaments, die Finanzkrise in den Griff zu bekommen, hat Bundestagpräsident Prof. Dr. Norbert Lammert bei einem Gespräch mit seinem griechischen Amtskollegen Philippos Petsalnikos am Mittwoch, 6. April 2011, in Berlin zum Ausdruck gebracht. Deutschland werde weiter solidarisch an der Seite Griechenlands stehen. Die aktuellen Herausforderungen Europas, besonders mit Blick auf den Euro, seien Mittelpunkt des einstündigen Gesprächs gewesen, das, so Lammert, „an einem denkwürdigen Tag“ stattfinde: „Heute vor genau 70 Jahren hat der Einmarsch deutscher Truppen in Griechenland stattgefunden.“

„Schatten über den Beziehungen“

Er habe die Gelegenheit genutzt, an die Zeit zu erinnern, die „wie ein Schatten“ über den Beziehungen gelegen habe. „Ich habe aber auch die große Versöhnungsbereitschaft gewürdigt, die betroffene Griechen aufgebracht haben, um uns heute in die Lage zu versetzen, an die große traditionsreiche Freundschaft zwischen unseren Ländern anzuknüpfen“, erklärte der Bundestagspräsident.

Auch Petsalnikos unterstrich die „besondere Symbolik, die besondere Emotionalität“ dieses Tages. „Es war eine wahrhaft tragische Phase für Griechenland“, sagte der griechische Parlamentspräsident. „Sie hat starke Spuren hinterlassen.“ Die beiden Länder hätten dies allerdings überwinden können. Es bestehe eine hervorragende bilaterale Kooperation auf allen Ebenen, vor allem auf der Ebene der Europäischen Union.

„Stimme der Vernunft“

Petsalnikos dankte Lammert für seinen Besuch in Griechenland vor zehn Monaten „in einer schwierigen Phase“. Lammert sei in dieser Zeit, als auch deutsche Medien im Zusammenhang mit der griechischen Finanzkrise unwahr und negativ berichtet hätten,  „eine Stimme der Vernunft“ gewesen. „Wir werden das nicht vergessen.“

Petsalnikos informierte auch darüber, dass Griechenland in der Zwischenzeit sein jährliches Haushaltsdefizit um sechs Prozent des Bruttoinlandsprodukts habe zurückfahren können. Sein Land habe bislang Einsparungen in Höhe von 14 Milliarden Euro erzielt, so der griechische Parlamentspräsident. (nt)

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