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Deutscher Bundestag - Archiv

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Hundert Radler folgen Norbert Lammert durch Berlin

Bundestagspräsident Norbert Lammert setzt sich an die Spitze des Feldes.

Bundestagspräsident Norbert Lammert setzt sich an die Spitze des Feldes.

© DBT/Rolf Schulten

„Ich fand es als neuer Abgeordneter sehr aufschlussreich, Berlin mit dem Fahrrad zu erkunden“, sagte Gero Storjohann. Inzwischen mache er sogar Fahrradurlaube mit seiner Familie in Berlin. Die Möglichkeit, die Hauptstadt an der frischen Luft und auf zwei Rädern zu erleben, wollte das Mitglied der CDU/CSU-Fraktion auch anderen Kollegen bieten. Zusammen mit Kirsten Lühmann (SPD) und Torsten Staffeldt (FDP) organisierte er die diesjährige Fahrradtour des Bundestages am Montag, 9. Mai 2011. Etwa 100 Abgeordnete, Mitarbeiter von Abgeordneten, Mitglieder der Verwaltung, des Berliner Senates und Vertreter von Fahrrad-Vereinigungen hatten sich im Vorfeld angemeldet.

Adam Opels 174. Geburtstag

„Sie haben sich ein denkwürdiges Datum ausgesucht“, begrüßte Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert die Teilnehmer. Vor genau 174 Jahren sei Adam Opel geboren worden. Dessen Unternehmen habe nicht nur in Nähmaschinen und Autos investiert, sondern auch Fahrräder gebaut.

„Aus heutiger Sicht spricht so manches dafür, dass Autos und Nähmaschinen befristete Investitionen waren, das Fahrrad aber hat selbst die vielfältigen Wendungen der Energiepolitik überlebt“, sagte Lammert mit einem Augenzwinkern.

„Ein Freiheitsgewinn“

Für Staffeldt und Lühmann, beide seit 2009 als Abgeordnete im Bundestag, war es die erste parlamentarische Radtour. „Ich bin in der Fraktion unter anderem für die Radverkehrspolitik zuständig“, sagte Staffeldt.

Radfahren habe er im Alter von fünf oder sechs Jahren gelernt. „Für mich war das ein Freiheitsgewinn, passt also sogar zu meiner Partei“, meint der Liberale und lacht.

Fahrradfreundliche Beispiele für Verkehrspolitik

Auch Lühmann schätzt es, sich zwischen den vielen Sitzungen im Bundestag - „das ist doch eher eine sitzende Tätigkeit“ - an der frischen Luft zu bewegen. „Es ist schön, wenigstens auf den Wegen zwischen Wohnung und Arbeit einmal draußen zu sein“, sagt Lühmann.

Unter Führung von Mitarbeitern der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung fuhren die Teilnehmer, gut sichtbar durch leuchtend gelbe Westen, durch die Mitte Berlins bis nach Charlottenburg und wieder zurück. Immer wieder hielten sie an, um sich über fahrradfreundliche Beispiele für Verkehrspolitik zu informieren. (sk)

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