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Deutscher Bundestag - Archiv

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Verantwortung für Regensburg: Peter Aumer

Peter Aumer, CDU/CSU

Peter Aumer, CDU/CSU

© DBT/Unger

Die CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag hat 44 Abgeordnete. Einer der jüngsten Parlamentarier ist Peter Aumer aus Regensburg. Der 35-jährige Betriebswirt gewann bei seiner ersten Kandidatur 2009 auf Anhieb das Direktmandat im Wahlkreis 233 Regensburg Stadt und Land mit 42,5 Prozent der Zweit- und 44,7 Prozent der Erststimmen.

Zu seinem Wahlkreis gehören 41 Städte und Gemeinden. Peter Aumer vertritt damit die Interessen von 318.000 Menschen. Er sagt: „Ich habe eine große Verantwortung übernommen. Es ist es für mich eine besondere Erfahrung, dass mir die Menschen so viel Vertrauen entgegen gebracht und mir ihre Stimmen gegeben haben.“ Der bodenständige Oberpfälzer trat die Nachfolge der langjährigen Abgeordneten Maria Eichhorn, die seit 1990 für Regensburg im Bundestag saß.

Ministrant und Feuerwehrmann

Peter Aumer absolvierte eine Berufsausbildung zum Steuerfachgehilfen und studierte an der Fachoberschule Regensburg Betriebswirtschaft. Seine erste Anstellung fand der Diplom-Betriebswirt bei einer Steuerberater- und Wirtschaftsprüfergesellschaft, aber das füllte ihn offenbar nicht aus. Er absolvierte zeitgleich ein berufsbegleitendes Masterstudium an der Hochschule Weihenstephan.

Schon im Jahr 1996 trat Peter Aumer in die CSU ein, da war er gerade einmal 19 Jahre jung. Warum er sich schon in diesem Alter für eine Parteimitgliedschaft entschied, erklärt er so: „Ich lebe in einem kleinen Ort mit 600 Einwohnern. Als Kind war ich Ministrant und seit meiner Jugend bringe ich mich aktiv bei der Freiwilligen Feuerwehr ein. Jeder kennt jeden und der Sinn für die Gemeinschaft ist selbstverständlich. Um die Zukunft meiner Heimat mitgestalten zu können, engagiere ich mich ehrenamtlich in der Kommunalpolitik. Die CSU wurde meine politische Heimat, da die Vorstellungen der CSU am ehesten mit meinen eigenen Grundwerten übereinstimmen.“

Parteikarriere in der Region Regensburg

Als junges CSU-Mitglied übernahm Peter Aumer in seiner Heimatgemeinde bald Verantwortung, denn er wurde in verschiedene Ämter gewählt. 1998 wurde er Ortsvorsitzender der Jungen Union in Regenstauf, ein Jahr später war er schon Vorsitzender des CSU-Ortsverbandes Ramspau. Die Parteifreunde hatten offenbar bemerkt, dass die Dinge, die Peter Aumer anpackte, gelangen. 2001 war der junge Mann stellvertretender Gemeindevorsitzender der Regenstaufer CSU. Später wurde er Gemeindevorsitzender der CSU Ortsverbände im Markt Regenstauf. „Ich versuchte und versuche immer glaubwürdig und authentisch zu sein und das schätzt man in der CSU. Ich muss mich nicht verbiegen. Allerdings kam mir nicht in den Sinn, dass ich einmal in ein Amt in der Landes- oder gar der Bundespolitik gewählt werden könnte“, sagt Peter Aumer.

Peter Aumer wurde in den Marktgemeinderat des Marktes Regenstauf gewählt und dort Mitglied des Finanz- und Wirtschaftsausschusses sowie Verbandsrat des Abwasserzweckverbandes im Regental. 2002 wurde Aumer dritter Bürgermeister des Marktes Regenstauf und zum Jugendbeauftragten der Marktgemeinde benannt. „Wenn man gute Arbeit macht, zuverlässig ist und kompetent mitentscheiden kann, dann verselbstständig sich die politische Arbeit quasi“, resümiert der Abgeordnete. Bald darauf wurde auch die Landkreispolitik auf den dynamischen Betriebswirt aufmerksam. Und da der offenbar immer noch Reserven hatte, wählte man ihn bald zum Kreisrat des Landkreises Regensburg, zum stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der CSU-Kreistagsfraktion und er übernahm auch im Regionalausschuss und im Rechnungsprüfungsausschuss des Kreistags Verantwortung. „Ich hatte und habe trotz der vielen Aufgaben immer Freude an der kommunalpolitischen Arbeit“, sagt Aumer.

Knapp 45 Prozent der Erststimmen bei der Wahl 2009

Mit den vielfältigen und inzwischen auch langjährigen Erfahrungen, die der junge CSU-Mann gesammelt hatte, wurde er von seinen Parteifreunden gefragt, ob er es sich vorstellen könne und bereit wäre, für den Bundestag zu kandidieren. Die langjährige Abgeordnete Maria Eichhorn hatte angekündigt, nicht mehr für den Bundestag zu kandidieren. So wurde Peter Aumer der Kandidat der CSU im Bundeswahlkreis Regensburg für den Bundestagswahlkampf.

„Es war für mich eine große Herausforderung, als Direktkandidat der CSU für das Bundestagsmandat der Stadt- und des Landkreises Regensburg anzutreten. Schließlich bedeutete dies, bei einem Ausgang der Wahl zu meinen Gunsten, künftig die Interessen und Anliegen von 318.000 Menschen mit starker Stimme in Berlin zu vertreten. Doch meine Partei, mit ihren vielen engagierten Mitgliedern und Ortsverbänden, sicherte mir jede Unterstützung zu. Deshalb bewarb ich mich um eine Nominierung als Bundestagsdirektkandidat und wurde gewählt. Am 27. September 2009  gaben mir die Wählerinnen und Wähler in Stadt- und Landkreis Regensburg mit knapp 45 Prozent der Erststimmen den Auftrag, sie im  Bundestag zu vertreten. Dieser großartige Vertrauensbeweis ist für mich bis heute jeden Tag aufs Neue Ansporn für meine Arbeit und meinen Einsatz für die Region Regensburg“, sagt Peter Aumer.

Wahlkampf klassisch und bei Facebook

Neben einem eher traditionellen Wahlkampf bediente Peter Aumer auch die neuen Kommunikationskanäle. So war er im Wahlkampf bei Facebook sehr aktiv. „Viele Wähler nutzen heute die neuen Medien um sich ein Bild von den Kandidaten zu machen und sich über die Programme der Parteien zu informieren. Selbstverständlich war es mir im Wahlkampf aber auch sehr wichtig, mit den Menschen direkt in Kontakt zu treten.

Deshalb stellte ich mich den Fragen und Anliegen der Bürgerinnen und Bürger beispielsweise bei Infoständen in den Gemeinden, bei Begegnungen auf Märkten oder auch bei vielen traditionellen gesellschaftlichen bayerischen Veranstaltungen. Mir war und ist es nach wie vor sehr wichtig, dort zu sein, wo die Menschen sind. Ich möchte mitbekommen, was die Menschen in meiner Heimat denken und was sie bewegt“, sagt Peter Aumer. Überzeugend war er auf jeden Fall, denn er schaffte den Einzug in den Deutschen Bundestag.

Mitglied im Finanz- und Petitionsausschuss

Dort setzt er sich für eine konsequente Wirtschaftsförderung, die Stärkung des Mittelstandes, eine ausgewogene Arbeitsmarktpolitik und die Schaffung von praxisorientierten Bildungsangeboten ein. Ein besonderes Anliegen ist Aumer die Vertretung der Region Regensburg in Berlin: „Eine gute Lebensqualität in Stadt- und Landkreis Regensburg hängt auch von passenden bundespolitischen Rahmenbedingungen ab. Für diese Rahmenbedingungen setze ich mich als Abgeordneter ein“.

Im Bundestag ist Peter Aumer ordentliches Mitglied im Finanzausschuss und dort Berichterstatter für die Themen aus Brüssel. Er ist zudem Mitglied im Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung und Mitglied im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages. (bsl)

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