+++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++

+++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++ Archiv +++

Direkt zum Hauptinhalt springen Direkt zum Hauptmenü springen

Deutscher Bundestag - Archiv

Artikel

Jeder fünfte Wahlberechtigte ist 70 und älter

Die meisten Wahlberechtigten leben in Nordrhein-Westfalen.

Die meisten Wahlberechtigten leben in Nordrhein-Westfalen.

© pa/dpa

Bei der Wahl zum 18. Deutschen Bundestag am 22. September 2013 waren nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes im Bundesgebiet etwa 61,8 Millionen Deutsche wahlberechtigt, davon 31,8 Millionen Frauen und 30 Millionen Männer. Die Zahl der Wahlberechtigten war damit etwas geringer als bei der letzten Bundestagswahl 2009, als rund 62,2 Millionen Personen wählen durften. Zu den Wahlberechtigten gehörten etwa drei Millionen Erstwähler, die seit der letzten Bundestagswahl volljährig geworden sind, darunter etwa 1,5 Millionen Männer und rund 1,4 Millionen Frauen. Das sind alle jungen Deutschen, die in der Zeit vom 28. September 1991 bis zum 22. September 1995 geboren wurden.

Schätzung der Wahlbevölkerung zur Bundestagswahl 2013

Alter in Jahren

männlich
in Mio.

weiblich
in Mio.

insgesamt
in Mio.

Anteil an Gesamtzahl der Wahlberechtigten

18 - 21

1,1

1,1

2,2

 3,6 %

21 - 30

4,0

3,8

7,7

12,5 %

30 - 40

4,2

4,0

8,2

13,2 %

40 - 50

5,8

5,6

11,3

18,3 %

50 - 60

5,8

5,8

11,5

18,7 %

60 - 70

4,1

4,3

8,4

13,6 %

70 und mehr

5,1

7,3

12,4

20,1 %

Insgesamt

30,0

31,8

61,8

100,0 %

Wahlberechtigte nach Bundesländern

Von den 61,8 Millionen Wahlberechtigten leben die meisten in Nordrhein-Westfalen (13,2 Millionen), Bayern (9,3 Millionen) und Baden-Württemberg (7,8 Millionen). Die Bundesländer mit der kleinsten Zahl an Wahlberechtigten sind Bremen (500.000) und das Saarland (800.000).

Die detaillierten Zahlen der Schätzung für alle Bundesländer können der folgenden Tabelle entnommen werden. Die Summe der darin genannten Zahlen für die einzelnen Bundesländer kann wegen Auf- oder Abrundungen geringfügig von der Zahl für ganz Deutschland abweichen.

Wahlberechtigte nach Bundesländern

Bundesland

Schätzung in Millionen

Baden-Württemberg

  7,8

Bayern

  9,3

Berlin

  2,5

Brandenburg

  2,1

Bremen

  0,5

Hamburg

  1,3

Hessen

  4,5

Mecklenburg-Vorpommern

  1,4

Niedersachsen

  6,1

Nordrhein-Westfalen

13,2

Reinland-Pfalz

  3,0

Saarland

  0,8

Sachsen

  3,4

Sachsen-Anhalt

  1,9

Schleswig-Holstein

  2,2

Thüringen

  1,9

Von den rund 61,8 Millionen Wahlberechtigten haben rund 5,839 Millionen einen Migrationshintergrund, das sind gut neun Prozent. Davon sind knapp 2,9 Millionen Männer und knapp drei Millionen Frauen und etwa 534.000 Erstwählerinnen (rund 248.000) und Erstwähler (rund 286.000).

Die meisten Wahlberechtigten mit Migrationshintergrund leben in Nordrhein-Westfalen (rund 1,634 Millionen, davon 149.000 Erstwähler), Baden-Württemberg (1,04 Millionen, davon 95.000 Erstwähler) und Bayern (831.000, davon 74.000 Erstwähler), gefolgt von Niedersachsen (577.000, davon 52.000 Erstwähler), Hessen (575.000, davon 50.000 Erstwähler), Rheinland-Pfalz (310.000, davon 28.000 Erstwähler), Berlin (247.000, davon 29.000 Erstwähler), den neuen Ländern ohne Berlin (190.000, davon 15.000 Erstwähler), Hamburg (158.000, davon 15.000 Erstwähler), Schleswig-Holstein (140.000, davon 15.000 Erstwähler), Bremen (70.000, davon sechs Millionen Erstwähler) und dem Saarland (67.000, davon sieben Millionen Erstwähler).

Fast 4.500 Wahlbewerber

Bei der Bundestagswahl traten insgesamt 4.451 Wahlbewerberinnen und -bewerber, darunter 1.149 Frauen (25,8 Prozent) an. Bei der letzten Wahl im September 2009 hatten sich nur 3.556 Kandidatinnen und Kandidaten beworben. Bei der Wahl stellten sich 1.005 Personen nur in einem Wahlkreis und 1.746 Bewerber ausschließlich auf einer Landesliste zur Wahl. Genau 1.700 Personen kandidierten sowohl in einem Wahlkreis als auch auf einer Landesliste.

Auf den 233 Landeslisten der 30 Parteien (2009: 200 Landeslisten von 27 Parteien), die in den Ländern mit Landeslisten für die Bundestagswahl 2013 zugelassen wurden, standen insgesamt 3.446 (2009: 2.705) Wahlbewerberinnen und -bewerber. Davon waren 1.027 oder 29,8 Prozent Frauen (2009: 845 beziehungsweise 31,2 Prozent). Wahlkreisbewerberinnen und -bewerber der CDU beziehungsweise CSU, der SPD und der von Bündnis 90/Die Grünen kandidierten in allen 299 Wahlkreisen. Für die FDP und Die Linke sind jeweils 298 Kreiswahlvorschläge zugelassen worden.

Jüngster und ältester Bewerber

Die Gesamtzahl der Direktkandidatinnen und -kandidaten in den Wahlkreisen unter Berücksichtigung aller Parteien, Wählergruppen und Einzelbewerberinnen und -bewerber belief sich auf 2.705 (2009: 2 195), darunter 607 oder 22,4 Prozent Frauen (2009: 522 beziehungsweise 23,8 Prozent). Je Wahlkreis bewarben sich durchschnittlich neun Personen.

Die jüngste Bewerberin bei der Bundestagswahl 2013 ist 1995 geboren und kandidierte auf einer Landesliste in Bayern, der älteste Bewerber ist 1923 geboren und kandidierte auf einer Landesliste in Berlin. Das Durchschnittsalter der 4.451 Bewerberinnen und Bewerber lag wie bei der Bundestagswahl 2009 bei 47,4 Jahren.

Sonderheft über die Wahlbewerber

Umfangreiche und detaillierte Angaben über die zugelassenen Wahlvorschläge und die zur Wahl stehenden Kandidatinnen und Kandidaten enthält das Sonderheft „Die Wahlbewerber für die Wahl zum 18. Deutschen Bundestag 2013“, das in der Reihe der Veröffentlichungen des Bundeswahlleiters erschienen ist.

Das Sonderheft enthält unter anderem ein Namensverzeichnis aller Bewerberinnen und Bewerber sowie zusammenfassende Übersichten, zum Beispiel zum Frauenanteil, zum Alter und zu den Berufsgruppen der Kandidatinnen und Kandidaten.

Quelle: Pressemitteilungen des Bundeswahlleiters (vom/22.09.2013)

Marginalspalte