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Deutscher Bundestag - Archiv

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120 Stipendiaten aus 31 Ländern im Bundestag

Ersten Zusammentreffen am Anreisetag: IPS-Stipendiaten vor der Humboldt-Universität

Ersten Zusammentreffen am Anreisetag: IPS-Stipendiaten vor der Humboldt-Universität

© DBT/Janis Westphal

120 junge Akademikerinnen und Akademiker aus 31 Ländern sind am Montag, 3. März 2014, in Berlin eingetroffen, um am fünfmonatigenInternationalen Parlaments-Stipendium (IPS) des Deutschen Bundestages teilzunehmen. In der Zeit bis 31. Juli werden sie die meiste Zeit in Büros von Bundestagsabgeordneten arbeiten. Die Teilnehmer kommen vor allem aus mittel- und osteuropäischen Ländern, aber auch aus den USA, Frankreich und Israel.

Wie schon im vergangenen Jahr nehmen erneut fünf Stipendiaten aus arabischen Ländern an dem Programm teil (zwei aus Ägypten und je ein Teilnehmer aus Tunesien, dem Libanon und den Palästinensischen Gebieten). Das IPS gibt es seit 1986. Partner des Programms sind die Humboldt-Universität, die Freie Universität und die Technische Universität (TU) Berlin, an denen die Stipendiaten nebenbei auch Vorlesungen besuchen können.

„Verständnis für kulturelle Vielfalt vertiefen“

1986 startete das IPS-Programm mit elf jungen Akademikern aus den USA. Seit 1990 sind Länder Mittel-, Südost- und Osteuropas vertreten, Stipendiaten aus Israel nahmen 2009 erstmals teil. 2012 waren erstmals zwei Stipendiaten aus Montenegro, der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik, mit dabei. Von den 28 Partnerländern des IPS ist in diesem Jahr Montenegro nicht vertreten, dafür sind in diesem Jahr die fünf Stipendiaten aus vier arabischen Ländern mit dabei, die keine IPS-Partnerländer sind.

Ziel des Programms ist es, die Beziehungen zwischen Deutschland und den Teilnehmerländern zu fördern, demokratische Werte und Toleranz zu festigen, Verständnis für kulturelle Vielfalt zu vertiefen und das friedliche Zusammenleben in der Welt zu sichern. Darauf weist der neue Berichterstatter für die internationalen Austauschprogramme des Bundestages, der CDU-Abgeordnete Bernhard Schulte-Drüggelte, gegenüber den Stipendiaten hin. Schulte-Drüggelte ist Nachfolger des früheren CDU-Abgeordneten Wolfgang Börnsen, der viele Jahre als Berichterstatter gewirkt hatte.

Empfang beim Bundestagspräsidenten

Die offizielle Begrüßung nimmt in diesem Jahr Bundestagsvizepräsidentin Edelgard Bulmahn (SPD) zusammen mit dem Präsidenten der Freien Universität Berlin, Prof. Dr. Peter-André Alt, am Donnerstag, 20. März, in der Freien Universität vor. Bereits zuvor, am 12. März, werden die Teilnehmer nach einer Einführungsphase ihre Mitarbeit in den Büros von Bundestagsabgeordneten aufnehmen.

Einer der Höhepunkte des IPS-Aufenthalts ist für die Stipendiaten der Empfang beim Bundestagspräsidenten, der in diesem Jahr am Donnerstag, 26. Juni, stattfinden soll. Auf dem Programm stehen ferner Studienseminarreisen, Workshops, Medientage, Stiftungsnachmittage der politischen Stiftungen und ein Kolloquium. Das Motto des Stipendiatenabends am Donnerstag, 5. Juni, lautet „25 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs“.

Sonderprogramm für arabische Stipendiaten

Zum dritten Mal findet in diesem Jahr ein vierwöchiges Programm für Stipendiaten aus arabischen Ländern statt, mit dem der Bundestag einen Beitrag zur Unterstützung und Entwicklung parlamentarischer Demokratien und der Zivilgesellschaften leisten will. Das Sonderprogramm dauert vom 1. bis 26. September. Bis zu 24 Teilnehmer aus arabischen Ländern können teilnehmen. Die Interessenten müssen ein abgeschlossenes Hochschulstudium vorweisen, sehr gut Deutsch können, Interesse an politischen Zusammenhängen haben sowie gesellschaftlich und politisch engagiert sein. (vom/03.03.2014)

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