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Deutscher Bundestag - Archiv

Artikel

„Die größtmögliche Koalition im Bundestag“

Ein Mann in einem Anzug steht nehmen einem startbereiten Läuferfeld und hält einen Pistole in die Luft.

Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer (rechts) gibt die Strecke frei.

© DBT/Melde

Einen Park wie den Berliner Tiergarten haben nur wenige Parlamente direkt vor der Tür. Kein Wunder, dass Abgeordnete und Parlamentsmitarbeiter dieses attraktive Laufrevier für sich entdeckt haben. Am Mittwoch, 23. September 2015, rief die Sportgemeinschaft Deutscher Bundestag wieder alle Sportbegeisterten zum jährlichen gemeinsamen Kräftemessen aus den Büros. Dem folgten trotz voller Terminkalender mehr als 400 Läuferinnen und Läufer sowie einige Nordic Walkerinnen und Walker. Sie tauschten für eine Mittagsstunde Kostüm und Anzug gegen Shirts und Shorts und zeigten bei ihrem Parcours durch den Tiergarten das Regierungsviertel von seiner sportlichen Seite.

Startschuss durch Vizepräsident Johannes Singhammer

Bei aus läuferischer Sicht idealen Wetterbedingungen – bedeckt, trocken, 15 Grad – gab Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer (CDU/CSU) am Simsonweg nordwestlich des Brandenburger Tores den Startschuss zum 16. Berliner Bundestagslauf. In seinen Begrüßungsworten brauchte er die Teilnehmer nicht mehr zu motivieren, unterstrich aber den gesundheitlichen Präventionsgedanken und die Idee des sportlichen Gemeinschaftserlebnisses.

Jeder, der mitmache, sei ein bestes Beispiel dafür, sagte Singhammer, und stellte fest: „Das Teilnehmerfeld ist die größtmögliche Koalition, die es im Bundestag gibt.“ Und mit einem Augenzwinkern verriet er auch, warum die Leitung des Deutschen Bundestages das Laufereignis unterstützt: „Wer länger läuft, kann auch länger sitzen.“

Optimale Rahmenbedingungen

Mitglieder und Mitarbeiter des Bundestages, Bundesrates, der Fraktionen, von Bundes- und Landesbehörden, Botschaften und Verbänden starteten dann nacheinander zu Läufen über 7.200 oder 3.600 Meter sowie zum Nordic Walking (3.600 Meter) – als Einzelkämpfer und auch als Mannschaften. Viele der Teilnehmer waren Wiederholungstäter und merken sich den Termin jedes Jahr bereits fest vor. So kamen auch dieses Jahr trotz der organisatorisch bedingten Verschiebung auf September wieder fast ebenso viele Interessierte wie 2014. Burkhard Alberternst, der schon sämtliche Berliner Bundestagsläufe koordiniert hat, zeigte sich zufrieden: „Der Zuspruch bleibt hoch, die Strecke ist beliebt, die Rahmenbedingungen sind optimal.“ Bereits am Vormittag hatten er und sein Team die Route inspiziert, vermessen und markiert.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete um kurz nach 14 Uhr eine Siegerehrung – für die meisten Teilnehmer zählte aber ohnehin vor allem, dabei gewesen zu sein, einmal den Schreibtisch gegen eine Bewegungseinheit im Tiergarten getauscht zu haben. Egal, ob läuferische Passion oder wettkämpferische Ambition – die Teilnehmer wollen den Schwung von der Strecke am Nachmittag mit ins Büro nehmen. (ll/23.09.2015)

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