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Deutscher Bundestag - Archiv

Artikel

Vier weiße und vierundzwanzig rote Kerzen schmücken den grünen Wichern-Adventskranz, den Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland, am Freitag, 25. November 2016, feierlich an Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau (Die Linke) in der Abgeordnetenlobby des Reichstagsgebäudes übergeben hat. Bereits zum neunten Mal bekommen die Abgeordneten einen Adventskranz für ihre Lobby, der mit zwei Meter Durchmesser nicht zu übersehen ist. Gespendet hat den selbstgeflochtenen Kranz das Evangelische Johannesstift in Berlin aus der hauseigenen Gärtnerei.

„Eine Haltung, die sich an den Schwächsten orientiert“

Erfunden wurde der Adventskranz vor 177 Jahren von dem evangelischen Pfarrer Johann Hinrich Wichern, erzählte Diakoniepräsident Ulrich Lilie in seinem Begrüßungswort. Der Adventskranz stehe für eine Haltung, die sich an den Schwächsten der Gesellschaft orientiert.

Für die festliche Stimmung bei der Übergabe sorgte der Kinderchor der Stiftskantorei des Evangelischen Johannesstifts unter der Leitung von Jürgen Lindner. Die 40 Kinder im Alter von sieben bis sechzehn Jahren sangen Advents- und Lichtlieder wie „Macht hoch die Tür“ und „Es kommt ein Schiff geladen“.

Wichern-Kranz am Endtag der Haushaltsberatung

Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau bedankte sich für den Kranz und die „besinnlichen Minuten“. Auch wenn es Zufall sei, so habe es doch eine Symbolkraft, dass „wir am Endtag der Haushaltsberatung den Wichern-Kranz entgegen nehmen können“, sagte Pau. „Direkt nebenan haben die Abgeordneten diskutiert, wie das Geld verteilt wird“, erklärte sie. Das Ziel sei es, immer dafür zu sorgen, dass niemand in Armut leben muss. Insofern sei es schön, dass dieses Symbol des Kranzes heute hier übergeben wird, sagte Pau.

In Anwesenheit von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) zündete sie mit Hilfe der Kinder die erste Kerze auf dem Adventskranz an.

Weihnachtsbaum aus dem Naturpark Barnim

Bereits am Donnerstag, 24. November, hatte Bundestagsvizepräsidentin Edelgard Bulmahn (SPD) einen Weihnachtsbaum im Namen des Bundestages entgegengenommen. Die rund fünf Meter hohe Märkische Kiefer aus der Schönower Heide steht in der Westlobby des Paul-Löbe-Hauses in Berlin und wurde vom Naturpark Barnim (Brandenburg) gespendet.

Mit weihnachtlichem Gesang und Gedichten umrahmte die vierte Klasse der Draußenschule Lichterfelde bei Eberswalde (Brandenburg) die feierliche Übergabe.

Edelgard Bulmahn dankt Schülerinnen und Schülern

Edelgard Bulmahn bedankte sich bei den etwa 14 Grundschülerinnen und -schülern für ihre Darbietung und unterstrich die Bedeutung des Weihnachtsbaumes. ,,Der Weihnachtsbaum ist nicht nur ein schöner Blickfang, sondern auch eine Erinnerung daran, dass bald Weihnachten ist„, sagte Bulmahn. Denn das vergesse man hier schnell in der Hektik, fügte sie hinzu. Zur Übergabe eingefunden hatten sich auch die Brandenburger Bundestagsabgeordneten Jens Koeppen (CDU/CSU) und Stefan Zierke (SPD).

Die neun bis zehn Jahre alten Jungen und Mädchen haben auch den Weihnachtsschmuck selbst gebastelt. Die Sterne und Engel sind aus dem Abgeordnetengesetz des Landtages Brandenburg gefaltet worden, wie eine Mitarbeiterin des Barnim-Naturparks erzählte. (pja/25.11.2016)

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