Das Parlament
Nr. 23 / 7.6.2010
Helmut Stoltenberg
BUNDESPRÄSIDENT
Nach Horst Köhlers Rücktritt kann Christian Wulff auf das höchste Staatsamt hoffen
Nummer zehn sollte eine Frau sein!", hatte sich Hildegard Hamm-Brücher, "Grande Dame" des deutschen Liberalismus und einstige FDP-Kandidatin für das Bundespräsidentenamt, Mitte vergangener Woche noch vernehmen lassen, doch daraus wird nichts: Auch das zehnte Staatsoberhaupt der Bundesrepublik - das
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Eckard Stengel
übergang
Der Bremer Bürgermeister Jens Böhrnsen ist bis zum 30. Juni Staatsoberhaupt
Vom Arbeitersohn zum kommissarischen Staatsoberhaupt: Das schafft nicht jeder - schon gar nicht ohne eigenes Zutun. Der Bremer Regierungschef Jens Böhrnsen (SPD) musste vergangene Woche plötzlich die Amtsgeschäfte des Bundespräsidenten übernehmen, weil er derzeit turnusgemäß dem Bundesrat vorsitzt
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Kata Kottra
ABLAUF
Die letzten Landesparlamente entscheiden am 17. Juni
Am 29. Juni wird noch gekickt: In den Stadien von Pretoria und Kapstadt werden die Nationalmannschaften um den Einzug ins Viertelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika kämpfen. Der nächste Tag ist aber "spielfrei", betonte Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) vergangene Woche. Somit
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Peter Sturm
PERSPEKTIVE
Aus dem kalten Krieg der beiden Länder könnte einmal ein »heißer« werden
Die Nachricht war vage. Aber sie klang nicht gut. Ein südkoreanisches Kriegsschiff sei gesunken. Viele Seeleute würden vermisst. Nach einigen Wochen konnte das Wrack geborgen werden. Das Schiff war in der Mitte auseinander gebrochen. 46 Soldaten kamen ums Leben. Als Ursache des Zwischenfalls
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Bernard Bode
Am 26. März dieses Jahres zerstörte ein Torpedo das südkoreanische Kriegsschiff "Cheonan", das in den Grenzgewässern zwischen Nord- und Südkorea unterwegs war. Das Schiff sank; 46 Menschen starben. Als eine internationale Kommission Ende Mai feststellte, der Angriff sei vermutlich Nordkorea
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Aus Politik und Zeitgeschichte
Nr. 23 / 07.06.2010 - Thema: Menschen mit Behinderungen
Manuel Halbauer
Noch bis in die 1970er Jahre wurde Behinderung als individuelles, funktionales Defizit aufgefasst, das die Erwerbsfähigkeit einschränkt oder unmöglich macht. Allmähliche Fortschritte in der gesellschaftlichen Wahrnehmung von Menschen mit Behinderungen ließen sich zunächst daran festmachen, dass sie ...
Elsbeth Bösl
D isability History erforscht, wie und in welchen sozialen und kulturellen Kontexten Menschen auf der Basis bestimmter körperlicher, psychischer oder mentaler Merkmale den Kategorien „behindert“ und „normal“ zugeordnet werden. 1 Beeinträchtigungen, Benachteiligungen und ...
Valentin Aichele
Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK), seit dem 26. März 2009 in Kraft, ist in Deutschland angekommen. 1 Ihre Bedeutung für die Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen ist kaum zu überschätzen. Die Konvention steht zu Recht für einen Wechsel von einer ...
Thomas Stöppler
Das menschliche Leben ist von Vielfalt und Verschiedenheit geprägt und bestimmt. Die Individualität der eigenen Persönlichkeit, die jeweils individuelle Zugehörigkeit zu einer sozialen oder kulturellen Gruppe rechtfertigt von daher unter keinen Umständen einen unwürdigen Umgang mit einzelnen ...
Hans Wocken
Die Botschaft der UN-Behindertenrechtskonvention hat aufgerüttelt. Alle Organisationen, Institutionen und Verbände, die in irgendeiner Weise mit der pädagogischen Förderung von Kindern mit Behinderungen befasst sind, fühlen sich zu einer Stellungnahme herausgefordert. Eine kaum noch überschaubare ...
Lisa Pfahl
Menschen mit Behinderungen sind besonders hohen Risiken im Erwerbsleben ausgesetzt. Ihre Teilhabe am Arbeitsmarkt ist stark eingeschränkt. Um ihrem geringeren (Aus-)Bildungsniveau, vergleichsweise geringen Einkommen, aber vor allem ihrer niedrigen Beschäftigungsquote entgegenzuwirken, gibt es ...
Zusammenfassung dieser Beilage
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