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17.06.2020 Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung — Kleine Anfrage — hib 625/2020

Ziele der Nationalen Bioökonomiestrategie

Berlin: (hib/ROL) Die FDP-Fraktion fragt in einer Kleinen Anfrage (19/19802) nach den Maßnahmen zur beschleunigten Markteinführung biobasierter Produkte im Rahmen der Nationalen Bioökonomiestrategie. Die Abgeordneten möchten wissen, welche Ressorts derzeit mit welchem jährlichen Budget an der Umsetzung der Nationalen Bioökonomiestrategie beteiligt sind und welche Maßnahmen zur Erleichterung der Markteinführung biobasierter Produkte die Bundesregierung plant. Auch interessiert die Fraktion, welche Maßnahmen bereits ergriffen wurden und was die Bundesregierung allgemein unter „biobasierten Produkten im Rahmen der Bioökonomiestrategie“ versteht und ob sie im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft Deutschlands Initiativen zur Erleichterung und/oder Beschleunigung der Markteinführung biobasierter Anwendungen oder Produkte plant.

Die Bioökonomie birgt nach Ansicht der Abgeordneten enorme Potenziale für die Zukunft des Menschen und sei ein Antrieb für die nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Sie umfasse verschiedene Sektoren und Systeme, die sich der Produktion und Nutzung von biologischen Ressourcen bedienen, unter anderem Tiere, Pflanzen, Mikroorganismen. Ziel sei es, biobasierte Produkte, Prozesse und Dienstleistungen zu ermöglichen. Mit Anwendungen auf Grundlage der Bioökonomie werde bereits heute die Herstellung von Medikamenten, Nahrungsmitteln und Rohstoffen für eine Vielzahl von Industrien verbessert. Die Entwicklung der Branche in Deutschland koppele sich aber von der eindeutig positiven Entwicklung in Europa ab, wo sich die Investitionen von 2012 bis 2018 mehr als verdoppelt hätten. Trotz der nicht optimalen Bedingungen wachse die Branche auch in Deutschland anhaltend, aber nicht in der Breite oder in vergleichbarer Geschwindigkeit. Große Finanzierungsrunden gelängen nur einer kleinen Zahl Unternehmen und auch der Umsatz börsennotierter Biotech-Unternehmen gehe im Wesentlichen auf nur wenige Firmen zurück.

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