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Reichskanzler Theobald von Bethmann-Hollweg während seiner Rede vor dem Reichstag am 4. August 1914

© pa/akg

Vor 100 Jahren: Reichstag billigt Kriegskredite

Vor 100 Jahren, am 4. August 1914, hat der Reichstag in einer aus Anlass des Kriegsausbruchs kurzfristig anberaumten Sitzung (Foto) 17 Gesetze gebilligt. Unter anderem ermächtigte das Parlament den Reichskanzler in einem Nachtragshaushaltsgesetz, Kredite von fünf Milliarden Mark "zur Bestreitung einmaliger außerordentlicher Ausgaben" aufzunehmen.

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Claude Bartolone, Präsident der französischen Nationalversammlung

© pa/abaca

Bartolone: Vergangenheit im Blick behalten

Claude Bartolone (Foto), Präsident der französischen Nationalversammlung, mahnt im Interview mit der Wochenzeitung "Das Parlament", Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen, damit nicht wieder dieselben Fehler gemacht werden wie zu Beginn des Ersten Weltkriegs vor hundert Jahren. Mit der deutsch-französischen Aussöhnung habe das europäische Einigungswerk Formen angenommen: "Das sind unsere besten Trümpfe", so Bartolone.

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Irrtümer und Illusionen im Großen Krieg

Irrtümer, Illusionen und Fehler, die zum Ersten Weltkrieg geführt haben, hat der Berliner Politikwissenschaftler Professor Herfried Münkler (Foto) am 4. März in einem W-Forum der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages beschrieben. Münkler betrachtet den Ersten Weltkrieg als "Feld politischen Lernens" und "Laboratorium der Konflikte des 20. Jahrhunderts".

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Karl Liebknechts Name ist heute noch präsent, etwa durch nach ihm benannte Straßen.

© ZB - Fotoreport

Karl Liebknechts Rolle beim Kriegsausbruch

Ein Antrag der Linken, des SPD-Reichstagsabgeordneten Karl Liebknecht durch eine Tafel am Reichstagsgebäude zu gedenken, stößt auf den Widerstand der anderen Fraktionen. Das wurde am 3. Juli in der ersten Beratung deutlich. Mit einer Gedenktafel will die Fraktion die Ablehnung der Kriegskredite durch Liebknecht am 2. Dezember 2014 würdigen.

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Grosser: Ein anderes Deutschland als vor 1945

Der Bundestag hat in einer Gedenkstunde an den Beginn des Ersten Weltkriegs vor hundert Jahren erinnert. Gastredner Professor Alfred Grosser (Foto) betonte am 3. Juli im Plenarsaal des Reichstagsgebäudes, das Deutsch-Französische der Nachkriegszeit habe nur gutgehen können, "weil die Bundesrepublik radikal anders war als das Hitler-Deutschland".

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Ausdruck aus dem Internet-Angebot des Deutschen Bundestages
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Stand: 29.07.2014