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Höhn: Fahrverbote für Diesel sind die allerletzte Lösung

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„Wenn gar nichts passiert, dann gibt es am Ende Fahrverbote“, sagt Bärbel Höhn (Bündnis 90/Die Grünen), Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, zu dem Problem der stetig steigenden Luftverschmutzung in den Ballungszentren. Zwar sollten Fahrverbote für Dieselfahrzeuge die allerletzte Lösung sein, „aber die Gesundheit der Bevölkerung geht vor“. Höhn spricht sich am Montag, 13. März 2017, im Interview mit dem Parlamentsfernsehen für die Einführung einer sogenannten blauen Plakette aus. Denn mithilfe der Plakette wäre es sehr viel einfacher zu kontrollieren, ob ein Fahrzeug die erforderlichen Grenzwerte erfüllt.

Höhn hält es allerdings für fatal, wenn die Verbraucher letzten Endes für die Fehler büßen müssen. „Die Verursacher müssen dafür zahlen“, meint die Ausschussvorsitzende mit Blick auf die Autoindustrie und die Bundesregierung, die zu lange gezögert habe. Deshalb sollte ein Programm aufgelegt werden, um den Autokäufern für die Nachrüstung ihrer Fahrzeuge unter die Arme zu greifen. Des Weiteren erklärt Höhn, dass das Standortauswahlgesetz eine faire Suche nach einem Endlager für radioaktiven Müll ermöglicht und wie wichtig der Schutz von Insekten ist. (eis/13.03.2017)