Linke thematisieren Tiertransporte in Drittstaaten
Berlin: (hib/NKI) Die Fraktion Die Linke sieht „dringenden Klärungsbedarf“ hinsichtlich von Änderungen bestehender Rahmenbedingungen für Tiertransporte in Länder außerhalb der Europäischen Union. In einer Kleinen Anfrage (21/7216(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) erklären die Antragsteller, dass „grausame Langstreckentransporte“ von Rindern oder Schafen aus EU-Mitgliedstaaten in Länder außerhalb der Europäischen Union wiederkehrende Beispiele seien, bei denen Tiere oft krank, verletzt oder verendet den Zielort erreichten.
Die Abgeordneten wollen von der Bundesregierung unter anderem wissen, wie viele Tiere nach Kenntnis der Bundesregierung von 2015 bis 2025 lebendig aus Deutschland in Drittländer exportiert wurden. Außerdem erkundigen sie sich, welche konkret geplanten Maßnahmen die Bundesregierung ergreife, um die Transporte lebender Tiere in Drittstaaten zu reduzieren.
Darüber hinaus soll sich die Bundesregierung dazu äußern, ob sie die Entschließung des Bundesrates „Tierschutz bei Tiertransporten und beim Export von Nutztieren in Drittstaaten sicherstellen“ (Bundesratsdrucksachennummer 310/25) sowie den Änderungsantrag Nr. 1953 der deutschen Delegation der Fraktion der Europäischen Volkspartei (EVP) im Europäischen Parlament zur stärkeren Regulierung von Drittlandexporten unterstütze.