Mehr Plasmaspenden, aber weniger Vollblutspenden
Berlin: (hib/PK) Die Blutplasmaspenden entwickeln sich nach Angaben der Bundesregierung positiv. Die Zahl der Plasma-Apheresespenden sei von 2,45 Millionen Spenden im Jahr 2020 auf 3,66 Millionen Spenden 2025 angestiegen. Das sei ein Zuwachs um 49 Prozent, heißt es in der Antwort (21/7433(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/7151(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der Grünen-Fraktion.
Die Zahl der Vollblutspenden ist den Angaben zufolge hingegen mit leichten Schwankungen in den vergangenen Jahren geringfügig von 3,7 auf 3,6 Millionen Spenden zurückgegangen. Dies sei auch bedingt durch einen Rückgang der Neuspenden um 20 Prozent, vor allem junger Menschen. Die Ursachen dafür seien nicht bekannt.
In einer repräsentativen Befragung des Robert Koch-Instituts (RKI) von 2025 zu Motivation und Hinderungsgründen für eine Spende habe sich gezeigt, dass neben dem Wunsch, etwas Gutes zu tun, die Motivation durch Freunde und Familie die stärksten Faktoren seien.
Die größten Hindernisse für eine Spende seien Zeitmangel und gesundheitliche Gründe. Sowohl die Motive für eine Spende als auch die Hinderungsgründe unterschieden sich in Abhängigkeit von der Altersgruppe.