24.09.2026 Landwirtschaft, Ernährung und Heimat — Antrag — hib 745/2026

AfD will Einsatz von Agrardrohnen erleichtern

Berlin: (hib/SCR) Die AfD-Fraktion fordert weniger bürokratische Hürden beim Einsatz von Agrardrohnen für Pflanzenschutzmittel. In einem Antrag (21/8134(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) unter dem Titel „Landwirtschaftliche Innovation fördern - Den Einsatz von Agrardrohnen entbürokratisieren“ verlangt sie von der Bundesregierung, das Pflanzenschutzgesetz zu ändern und eine eigene „klar definierte, risikoadaptierte Unterkategorie 'Agrardrohne'“ zu schaffen.

Für Betriebe, die ausschließlich für die Luftanwendung zugelassene Pflanzenschutzmittel und geprüfte Spritzeinrichtungen verwenden, soll nach den Vorstellungen der Fraktion eine „einmalige, dauerhafte und widerrufliche Betriebs- und Mittelverwendungserlaubnis“ ermöglicht werden. Zudem fordert sie Erleichterungen im Luftverkehrsrecht.

Flankierend soll die Bundesregierung ein befristetes, „mittelstandsfreundliches“ Förderprogramm für Forschung, Entwicklung und europäische Produktion von Agrardrohnen-Technik auflegen. Die Fraktion begründet ihre Forderungen unter anderem mit dem hohen Verwaltungsaufwand der derzeitigen Genehmigungsverfahren und den Einsatzmöglichkeiten von Drohnen insbesondere im Steillagenweinbau.

Der Antrag soll am Donnerstag im vereinfachten Verfahren an die Ausschüsse überwiesen werden.