Schutz vor Cyberangriffen für KMU
Berlin: (hib/CHE) Die Bundesregierung will Kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) darin unterstützen, sich gegen Cyberangriffe zu wehren. Das betont sie in einer Antwort (21/8046(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage (21/7844(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der AfD-Fraktion.
KMU als Innovationstreiber, „Hidden Champions“ und wichtige Teile der Lieferketten von KRITIS-Unternehmen verfügten häufig über nur unzureichende Ressourcen und hätten daher meist keinen direkten Kontakt zu Sicherheitsbehörden und deren Leistungen. Daher würden die Sicherheitsbehörden ihre Angebote - insbesondere zur Ansprache von gefährdeten KMU - in allen Bereichen ausweiten, führt die Regierung aus. „Das Bundesinnenministerium plant ein Modellprojekt zur Information und Beratung in sozialen Medien. Damit sollen die herkömmlichen Wege wie Zusammenarbeit mit Verbänden, Nutzung bestehender Medien mit neuen, digitalen Zugangswegen mittels sozialer Medien, KI-Chatbots oder (Online-)Veranstaltungen erprobt, analysiert und kombiniert werden. Ziel ist es, auch solche Unternehmen zu erreichen, die noch keine Berührungspunkte mit Sicherheitsthemen haben und diese für den Wirtschaftsschutz zu sensibilisieren und in ihren Kompetenzen zu stärken.“
Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) kenne die grundsätzlichen Bedarfe des deutschen Mittelstandes, weshalb dort explizite Angebote für KMU entwickelt worden seien, um das Thema Informationssicherheit ganzheitlich anzugehen, heißt es in der Antwort weiter.