06.10.2026 Wirtschaft und Energie — Kleine Anfrage — hib 777/2026

Reform der Stromnetzentgelte

Berlin: (hib/NKI) Die energie-, wirtschafts- und gesetzgebungspolitische Bewertung der Bundesregierung zur Entwicklung von Netzkosten, Netzbetreiberrenditen und Belastungen der Netznutzer sind das Thema einer Kleinen Anfrage (21/8303(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der AfD-Fraktion.

Ab dem Jahr 2029 soll sich die Systematik der Stromnetzentgelte „grundlegend“ neu ordnen, heißt es in dem Schreiben. Die Bundesnetzagentur habe im Rahmen des Verfahrens zur Festlegung der allgemeinen Netzentgeltsystematik für Elektrizitätsversorgungsnetze (AgNes) einen Festlegungsentwurf vorgelegt.

Die Abgeordneten wollen von der Bundesregierung unter anderem wissen, welche Erkenntnisse über die Entwicklung der tatsächlichen handelsrechtlichen Eigenkapitalrenditen der deutschen Stromübertragungs- und Stromverteilnetzbetreiber in den Jahren 2020 bis 2025 vorliegen. Außerdem wird danach gefragt, welcher Investitionsbedarf für die deutschen Übertragungs- und Verteilnetze von 2030 und 2035 erwartet werde und welchen Beitrag Abschreibungen, einbehaltene Gewinne und operative Cashflows der Netzbetreiber zur Finanzierung dieses Investitionsbedarfs leisten könnten.