13.10.2026 Verteidigung — Antwort — hib 815/2026

Inklusionsdienstposten bei der Bundeswehr

Berlin: (hib/CHE) Derzeit sind im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung 120 Inklusionsdienstposten für schwerbehinderte Zivilbeschäftigte und 16 für schwerbehinderte Soldatinnen und Soldaten eingerichtet. Das schreibt die Bundesregierung in einer Antwort (21/8454(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) auf eine Kleine Anfrage (21/8142(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der AfD-Fraktion.

Inklusionsdienstposten würden außerhalb der Sollorganisation eingerichtet und seien personengebunden. Scheidet der schwerbehinderte Mensch aus dem Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung aus, falle der Dienstposten wieder weg. Bislang seien 30 einsatzgeschädigte Soldatinnen und Soldaten in ein Beamtenverhältnis und drei einsatzgeschädigte Soldatinnen und Soldaten in ein Arbeitnehmerverhältnis übernommen worden, fügt die Regierung hinzu und stellt klar: „Die optimale Versorgung von einsatzgeschädigten Bundeswehrangehörigen ist ein besonderes Anliegen des Bundesministeriums der Verteidigung. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, werden die bestehenden Regelwerke beständig geprüft und weiterentwickelt.“