Rund eine Million Migräne-Fälle gemeldet
Berlin: (hib/PK) 2024 sind rund eine Million Migräne-Fälle gemeldet worden, die zu einer vorübergehenden Arbeitsunfähigkeit (AU) geführt haben. Die Migräne-Fälle führten insgesamt zu rund 3,4 Millionen Arbeitsunfähigkeitstagen. Das geht aus der Antwort (21/8525(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (21/8084(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der Linksfraktion unter Verweis auf eine Statistik der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hervor.
In den weitaus meisten Fällen waren Frauen betroffen. 2024 wurden demnach rund 710.000 weibliche Migräne-Betroffene mit insgesamt rund 2,4 Millionen Krankheitstagen gemeldet. Dem standen rund 317.000 männliche Betroffene gegenüber mit insgesamt rund 990.000 Krankheitstagen.
Von den rund eine Million gemeldeten AU-Fällen mit Migräne entfallen den Angaben zufolge rund 94 Prozent auf solche mit bis zu sieben Tagen Arbeitsunfähigkeit. Mehr als sieben AU-Tage wurden nur in sechs Prozent der Fälle gemeldet.
Migräne ist eine anfallartig auftretende Form von chronischem, bisweilen sehr starkem Kopfschmerz.