AfD fragt nach Direktverbindungen und Kundenanlagen
Berlin: (hib/NKI) Die Erzeugung und die Nutzung von Strom aus erneuerbarer Energie aus Windparks und Photovoltaikanlage (PV-Anlagen) ist das Thema einer Kleinen Anfrage (21/8492(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) der AfD-Fraktion.
Die Fragesteller argumentieren, dass der Ausbau von erneuerbaren Energien, insbesondere der Windenergie, dazu geführt habe, dass der Strom teilweise dort erzeugt werde, aber in anderen Regionen gebraucht werde. „Nun reicht die Kapazität der deutschen Stromnetze nicht aus, um Stromüberschüsse aus Windenergie- und Photovoltaikanlagen verlässlich über weite Strecken zu transportieren“, schreiben die Abgeordneten.
Die Parlamentarier wollen von der Bundesregierung unter anderem wissen, wie viele Direktleitungen, also private Stromleitungen, die eine einzelne Erzeugungsanlage wie beispielsweise ein Windrad direkt mit einem bestimmten Verbraucher verbinden, ohne dass der Strom durch das öffentliche Netz fließt, und wie viele Kundenanlagen - ein privates, lokales Stromnetz, wie in einem Mietshaus oder auf einem Fabrikgelände, das den Strom unabhängig vom öffentlichen Netzbetreiber intern verteilt - in den einzelnen Bundesländern existieren und über welche installierte Leistungen sie verfügen. Außerdem erkundigen sich die Abgeordneten danach, ob der Betrieb der Direktleitungen und Kundenanlagen zu einer Verringerung der notwendigen Redispatch-Maßnahmen führen wird.