• Direkt zum Hauptinhalt springen
  • Direkt zum Hauptmenü springen
  1. Startseite
  2. Dokumente
  3. Texte (2021-2026)
  4. 2023
zurück zu: Texte (2021-2026) ()
  • 1. Lesung
  • Anhörung
  • 2./3. Lesung
Frauen

Debatte über Mutterschutz für Gründerinnen und Selbständige

„Schwanger- und Mutterschaft für Gründerinnen und Selbständige erleichtern“ lautet der Titel eines von der CDU/CSU-Fraktion vorgelegten Antrags (20/6911(Dokument, öffnet ein neues Fenster)), der am Donnerstag, 15. Juni 2023, erstmals im Bundestag beraten wurde. Nach 40-minütiger Debatte wurde der Antrag an den federführenden Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend überwiesen. 

Antrag der Union

Um die Situation von Gründerinnen und Selbstständigen beim Mutterschaftsschutz zu verbessern, fordert die Unionsfraktion unter anderem, Höhe und Umfang des Mutterschaftsgeldes anzupassen. Zudem sollte eine Anlaufstelle eingerichtet werden, bei der sich Selbstständige über Möglichkeiten und Ansprüche informieren könnten, heißt es in dem Antrag der Abgeordneten.

Auch solle das Elterngeld an die Lebensrealität von Selbstständigen angeglichen werden und Zahlungseingänge während des Elterngeldbezuges „auf den Zeitpunkt der erbrachten Leistungen“ abgestellt werden. In dem Antrag kritisiert die Union, dass viele Arbeitsschutzvorschriften, insbesondere des Mutterschutzgesetzes, nicht für Selbstständige gälten. (des/hau/15.06.2023)

Reden zu diesem Tagesordnungspunkt

Pau, Petra

Bundestagsvizepräsidentin

Petra Pau

Petra Pau

© Deutscher Bundestag/Stella von Saldern

Bernstein, Melanie

CDU/CSU

Melanie Bernstein

Melanie Bernstein

© Melanie Bernstein/Marina Polovinkina

Lahrkamp, Sarah

SPD

Sarah Lahrkamp

Sarah Lahrkamp

© Sarah Lahrkamp/Sandra Höfting

Reichardt, Martin

AfD

Martin Reichardt

Martin Reichardt

© Martin Reichardt/Daniel Schneider

Pau, Petra

Bundestagsvizepräsidentin

Petra Pau

Petra Pau

© Deutscher Bundestag/Stella von Saldern

Stahr, Nina

Bündnis 90/Die Grünen

Nina Stahr

Nina Stahr

© Nina Stahr/Sonja Macholl

Reichinnek, Heidi

Die Linke

Heidi Reichinnek

Heidi Reichinnek

© Heidi Reichinnek/Olaf Krostitz

Göring-Eckardt, Katrin

Bundestagsvizepräsidentin

Katrin Göring-Eckardt

Katrin Göring-Eckardt

© Katrin Göring-Eckardt/ Laurence Chaperon

Jensen, Gyde

FDP

Gyde Jensen

Gyde Jensen

© Gyde Jensen/ Tobias Holzweiler

Hennig, Anke

SPD

Anke Hennig

Anke Hennig

© Anke Hennig/SPD Bramsche

Bär, Dorothee

CDU/CSU

Dorothee Bär

Dorothee Bär

© Dorothee Bär/ Christian Weber

Sekmen, Melis

Bündnis 90/Die Grünen

Melis Sekmen

Melis Sekmen

© Hyp Yerlikaya

Mittag, Susanne

SPD

Susanne Mittag

Susanne Mittag

© Photothek/SPD-Fraktion

Göring-Eckardt, Katrin

Bundestagsvizepräsidentin

Katrin Göring-Eckardt

Katrin Göring-Eckardt

© Katrin Göring-Eckardt/ Laurence Chaperon

Dokumente

  • 20/6911 - Antrag: Schwanger- und Mutterschaft für Gründerinnen und Selbständige erleichtern
    PDF | 168 KB — Status: 23.05.2023
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • Fundstelle im Plenarprotokoll (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)

Beschluss

  • Überw 20/6911(Dokument, öffnet ein neues Fenster) beschlossen

Tagesordnung

Sitzungsverlauf

Herausgeber

  • Deutscher Bundestag, Internetredaktion
Frauen

Mutterschutz: Mehr Sicherheit für Selbst­ständige gefordert

Zeit: Montag, 18. September 2023, 14 bis 15.45 Uhr
Ort: Berlin, Paul-Löbe-Haus, Sitzungssaal E 200

Alle geladenen Sachverständigen haben in einer öffentlichen Anhörung des Familienausschusses am Montag, 18. September 2023, einen besseren Mutterschutz und eine bessere Absicherung für Selbstständige mit kleinen Kindern gefordert. Es sei Zeit, die Ungleichbehandlung von Arbeitnehmerinnen und Unternehmerinnen endlich zu beenden. Kinder zu bekommen sei kein privates Hobby, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die auch entsprechend abgesichert werden müsse, so der einhellige Tenor der Expertinnenrunde.

Diese verwies jedoch auch auf den Umstand, dass es wahrscheinlich schwierig sei, eine Lösung für alle zu finden, da es sehr viele verschiedene Formen der Selbstständigkeit gebe. Grundlage der Anhörung war ein Antrag der CDU/CSU-Fraktion (20/6911(Dokument, öffnet ein neues Fenster)), in dem diese fordert, Schwangerschaft und Mutterschutz für Gründerinnen und Selbstständige zu erleichtern.

Antrag der Union

Die Fraktion fordert unter anderem, Höhe und Umfang des Mutterschaftsgeldes anzupassen, sowie eine Anlaufstelle einzurichten, bei der sich Selbstständige über Ansprüche informieren können. Auch solle das Elterngeld an die Lebensrealität von Selbstständigen angeglichen werden und Zahlungseingänge während des Elterngeldbezuges „auf den Zeitpunkt der erbrachten Leistungen“ abgestellt werden.

In dem Antrag kritisiert die Union, dass viele Arbeitsschutzvorschriften, insbesondere des Mutterschutzgesetzes, nicht für Selbstständige gälten.

Forderung nach „fairer“ Beitragsbemessung in der Sozialversicherung

In der Anhörung begrüßte unter anderem Dr. Marion Baierl von der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) den Antrag der Unionsfraktion ausdrücklich. Sie verwies jedoch darauf, dass allein eine Erhöhung der finanziellen Unterstützung von Unternehmerinnen nicht ausreiche, wenn man spätere Betriebsaufgaben im Zuge der Familiengründung verhindern wolle. Besser seien zusätzliche betriebsunterstützende Maßnahmen. Der Fokus müsse neben Schutz von Mutter und Kind auch die Aufrechterhaltung des Betriebes selbst sein, sagte sie.

Dr. Anne Dohle vom Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) betonte, eine Schwangerschaft dürfe nicht länger eine existenzielle Bedrohung für Firmeninhaberinnen sein. Die derzeitigen Leistungen seien zu stark auf die Belange von Arbeitnehmerinnen zugeschnitten, kritisierte sie. Dr. Vera Dietrich vom Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland (VGSD) rechnete vor, dass Selbstständige im Durchschnitt 20 Prozent höhere Beiträge an die Sozialversicherung abführten als Angestellte. „Wir brauchen eine faire Beitragsbemessung in der Sozialversicherung“, forderte Dietrich.

„Nicht nur über das Ob, sondern über das Wie nachdenken“

Kinder zu bekommen dürfe keine Frage eines erheblichen finanziellen Risikos sein, erläuterte die Unternehmerin Verena Pausder. Solange es kein flächendeckendes garantiertes Betreuungsangebot für unter einjährige Kinder gebe, müssten die Betreuungskosten vollständig absetzbar sein, forderte sie.

Johanna Röh, Petentin der Petition „Gleiche Rechte im Mutterschutz für selbständige Frauen“, erläuterte, oftmals sei das Krankengeld die einzige Absicherungsquelle für selbstständige Frauen, aber für Fälle von Schwangerschaft und Mutterschutz ungeeignet. „Die Zeit drängt. Wir sollten nicht nur über das Ob, sondern auch über das Wie nachdenken“, forderte sie. (irs/che/18.09.2023)

Dokumente

  • 20/6911 - Antrag: Schwanger- und Mutterschaft für Gründerinnen und Selbständige erleichtern
    PDF | 168 KB — Status: 23.05.2023
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)

Tagesordnung

  • 44. Sitzung des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend am Montag, dem 18. September 2023 von 14:00 bis 15:45 Uhr - öffentlich (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)

Protokolle

  • Wortprotokoll (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • Anlagenkonvolut (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)

Sachverständigenliste

  • Liste der Sachverständigen (Stand 24. August 2023) (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)

Stellungnahmen

  • Dr. Marion Baierl (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • Dr. Vera Dietrich (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • Dr. Anne Dohle (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • Evelyne de Gruyter (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • Annett Jacob (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • Veronika Mirschel (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • Verena Pausder (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • Dr. Maren Püschel (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • Johanna Röh (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • Marianne Weg (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)

Weitere Informationen

  • Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Herausgeber

  • Deutscher Bundestag, Internetredaktion
Familie

Antrag zum Mutterschutz für Gründerinnen abgelehnt

Die Unionsfraktion will Schwanger- und Mutterschaft für Gründerinnen und Selbstständige erleichtern. Ihren gleichlautenden Antrag (20/6911(Dokument, öffnet ein neues Fenster)) hat der Bundestag am Donnerstag, 17. Oktober 2024, nach rund 40-minütiger Debatte mit der Mehrheit der Koalitionsfraktionen gegen die Stimmen der Unionsfraktion, der AfD-'Fraktion und der Gruppe Die Linke bei Abwesenheit der Gruppe BSW abgelehnt hat. Die Ablehnung des Antrags hatte der Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend empfohlen (20/12067(Dokument, öffnet ein neues Fenster)).

Antrag der CDU/CSU

Um die Situation von Gründerinnen und Selbstständigen beim Mutterschaftsschutz zu verbessern, forderte die Unionsfraktion unter anderem, Höhe und Umfang des Mutterschaftsgeldes anzupassen. Zudem sollte eine Anlaufstelle eingerichtet werden, bei der sich Selbstständige über Möglichkeiten und Ansprüche informieren könnten, heißt es in dem Antrag.
Außerdem sollte aus Sicht der Abgeordneten das Elterngeld an die Lebensrealität von Selbstständigen angeglichen werden und Zahlungseingänge während des Elterngeldbezuges „auf den Zeitpunkt der erbrachten Leistungen“ abgestellt werden. In dem Antrag kritisiert die Union, dass viele Arbeitsschutzvorschriften, insbesondere des Mutterschutzgesetzes, nicht für Selbstständige gelten würden. (des/hau/17.10.2024)

Reden zu diesem Tagesordnungspunkt

Magwas, Yvonne

Bundestagsvizepräsidentin

Yvonne Magwas

Yvonne Magwas

© Yvonne Magwas/Tobias Koch

Krumwiede-Steiner, Dr. Franziska

Bündnis 90/Die Grünen

Dr. Franziska Krumwiede-Steiner

Dr. Franziska Krumwiede-Steiner

© Franziska Krumwiede-Steiner/ Anette Koroll

Bär, Dorothee

CDU/CSU

Dorothee Bär

Dorothee Bär

© Dorothee Bär/ Christian Weber

Lahrkamp, Sarah

SPD

Sarah Lahrkamp

Sarah Lahrkamp

© Sarah Lahrkamp/Sandra Höfting

Bollmann, Gereon

AfD

Gereon Bollmann

Gereon Bollmann

© AfD Social Media/ Mario Hau

Jensen, Gyde

FDP

Gyde Jensen

Gyde Jensen

© Gyde Jensen/ Tobias Holzweiler

Bernstein, Melanie

CDU/CSU

Melanie Bernstein

Melanie Bernstein

© Melanie Bernstein/Marina Polovinkina

Detzer, Dr. Sandra

Bündnis 90/Die Grünen

Sandra Detzer

Sandra Detzer

© Fraktion B'90/Die Grünen/Stefan Kaminski

Domscheit-Berg, Anke

Gruppe Die Linke

Anke Domscheit-Berg

Anke Domscheit-Berg

© DBT/Stella von Saldern

Walter, Hannes

SPD

Hannes Walter

Hannes Walter

© Maximilian König

Bauer, Nicole

FDP

Nicole Bauer

Nicole Bauer

© Nicole Bauer/Michael Hackl

Connemann, Gitta

CDU/CSU

Gitta Connemann

Gitta Connemann

© Gitta Connemann / Sebastian Werl

Breymaier, Leni

SPD

Leni Breymaier

Leni Breymaier

© Leni Breymaier/Fionn Grosse

Kubicki, Wolfgang

Bundestagsvizepräsident

Wolfgang Kubicki

Wolfgang Kubicki

© Wolfgang Kubicki/ Tobias Koch

Dokumente

  • 20/6911 - Antrag: Schwanger- und Mutterschaft für Gründerinnen und Selbständige erleichtern
    PDF | 168 KB — Status: 23.05.2023
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • 20/12067 - Beschlussempfehlung und Bericht: zu dem Antrag der Fraktion der CDU/CSU - Drucksache 20/6911 - Schwanger- und Mutterschaft für Gründerinnen und Selbständige erleichtern
    PDF | 203 KB — Status: 01.07.2024
    (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)
  • Fundstelle im Plenarprotokoll (Dokument, Link öffnet ein neues Fenster)

Beschluss

  • Beschlussempfehlung 20/12067(Dokument, öffnet ein neues Fenster) (Antrag 20/6911(Dokument, öffnet ein neues Fenster) ablehnen) angenommen

Tagesordnung

Sitzungsverlauf

Herausgeber

  • Deutscher Bundestag, Internetredaktion
  1. Startseite
  2. Dokumente
  3. Texte (2021-2026)
  4. 2023
zurück zu: Texte (2021-2026) ()
  • Instagram-Kanäle

    • Bundestag (Externer Link, Link öffnet ein neues Fenster)
    • Bundestagspräsidentin (Externer Link, Link öffnet ein neues Fenster)
  • LinkedIn
  • Mastodon-Kanäle

    • Bundestag (Externer Link, Link öffnet ein neues Fenster)
    • hib-Nachrichten (Externer Link, Link öffnet ein neues Fenster)
  • WhatsApp
  • YouTube
  • Hilfe
  • Kontakt
  • Inhaltsübersicht
  • Instagram-Kanäle

    • Bundestag (Externer Link, Link öffnet ein neues Fenster)
    • Bundestagspräsidentin (Externer Link, Link öffnet ein neues Fenster)
  • LinkedIn
  • Mastodon-Kanäle

    • Bundestag (Externer Link, Link öffnet ein neues Fenster)
    • hib-Nachrichten (Externer Link, Link öffnet ein neues Fenster)
  • WhatsApp
  • YouTube
  • Barrierefreiheit
  • Datenschutz
  • Impressum

© Deutscher Bundestag

Ausdruck aus dem Internet-Angebot des Deutschen Bundestages

https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2023/kw24-de-gruenderinnen-950406

Stand: 20.08.2026